Review

Genre-Klassiker Der Gefangene von Alcatraz hat mittlerweile 45 Jahre "auf dem Buckel" und spielt noch immer in der "Oberliga" mit.

Die Storyline ist in ruhigen Bildern inszeniert.
Keine Hektik und eine große Sorgfalt bei der Schilderung von Details wurden hier in den Brennpunkt gerückt.

Das fast kammerartige Drama wird extrem stark von dem unvergessenen Burt Lancaster geprägt.
Ihn als Robert Stroud agieren zu sehen, ist Schauspielkunst pur.
Aber auch Karl Malden (als Gefängnisdirektor) spielt hervorragend und erweist sich Lancaster gegenüber als ebenbürtig in dieser sehr guten Filmproduktion.

Diesen 2,5 stündigen Streifen sah ich erstmalig vor 30 Jahren als Kind und nun das zweite Mal mit meinen 40 Lenzen laut Personalausweis ... und ich muss gestehen, was den Jungen von damals faszinierte, begeistert den Mann noch immer.

Hier wird "großes Kino" präsentiert.
Regisseur John Frankenheimer und die Darsteller befanden sich auf dem Höhepunkt ihres Schaffens.
In jeder Szene und in jedem Augenblick des Films ist es zu spüren, dass hier ein filmisches Meisterwerk kreirt wurde, das locker auch noch in den nächsten 45 Jahren seine Zuschauer finden wird.

Fazit:
Besser geht´s nicht.

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