Ein verrückter Speerwerfer geht in einer Schule um und töten die Jugendlichen. Alle talentierten Athleten dieser Schule werden auf brutalste Weise hingerichtet - insbesondere nackte Mädchen in Umkleiden oder Saunen.
Diese zwei lieblos hingefrickelten Sätze sind keine Kurzzusammenfassung, sondern die komplette Inhaltsangabe auf dem Backcover. Spätestens hier läßt sich erahnen das es sich bei Killer Games nicht gerade um einen Meilenstein der Filmgeschichte handelt. Und so kommt es auch prompt wie es kommen muß, ein langweiliger Film startet, eine überflüssige Szene jagd die nächste um mühevoll auf 85 Minuten Gesamtlänge zu kommen, nur gelegentlich unterbrochen von sporadischen Kurzauftritten des bösen Speermörders, die zudem noch unimpressiv gefilmt wurden und auch nicht gerade vor Abwechslungsreichtum strotzen, es wird nur mit dem überdimensionalen Zahnstocher gekillt, statt z.B mal einen Diskus oder ähnliches zu nehmen wenn wir schon im Sportmetier sind. Zudem gelingt es weder Regie noch Kamera irgendeine Art von Dynamik aufzubauen, die Story wird gemächlich Take für Take aufgenommen und runtergekurbelt. Die Schauspieler, besonders die Sportler, sind ebenfalls ein Haufen talentbefreiter Nulpen, die sich damit problemlos ihrer Synchro anpassen (äh, vielleicht doch umgekehrt).
Viel positives fällt mir zu Killer Games nicht wirklich ein, die Idee einen Slasher bei angehenden Olympioniken anzusiedeln ist lobenswert, aber halt leider versaubeutelt umgesetzt. Der Kill im Swimming Pool war zwar umständlich aber wenigstens halbwegs originell. Aber da das dahinscheiden der farblosen Charaktere eh niemand gesteigert interessiert, ist´s eigentlich auch schon wieder egal, außerdem nerven die vielen Subplots rund um Eltern/Freunde der Sportskanonen ziemlich, juckt sowieso kein Aas, aber hilft dafür wieder der Laufzeit. Insgesamt bleibt ein richtig schlechter Slasher, der lahmer kaum hätte umgesetzt werden können. Mit Müh und Not 2/10