Mit GoldenEye hatte Pierce Brosnan bewiesen das er die James Bond Reihe finanziell ins neue Jahrtausend führen konnte. Was die Qualität angeht, hinterließ allerdings Brosnan erster 007 Einsatz einen enttäuschenden Eindruck. Mit Der Morgen stirbt nie gelang aber im bereits beim zweiten Anlauf eine deutliche Steigerung.
Dabei beginnt alles damit das Bond auf einem Terroristenbasar eine Dechiffriermaschine ausfindig machen kann. Diese führt 007 auf die Spur des britischen Medien-Moguls Elliot Carver. Um die informatische Weltherrschaft zu gewinnen schreckt dieser dabei auch nicht davor zurück das Vereinte Königreich und die Volksrepublik China in einem Krieg aufeinanderzuhetzen. In einem Wettlauf gegen die Zeit liegt es an Bond sowie der chinesischen Agentin Wai Lin dieses zu verhindern und Carver zu stoppen....
Eine wesentliche gradlinigere Story, die für deutlich mehr Spannung sorgt, ein Bösewicht in der Tradition der alten Bond Klassiker, sehr gute sowie aufwendige Action Sequenzen und vor allem eine umwerfende Michelle Yeoh lassen Der Morgen stirbt nie sehr gut da stehen und machen zugleich den schwachen Vorgänger recht schnell vergessen. Zudem findet Brosnan deutlich besser in die Rolle des berühmten britischen Agentin hinein sowie Jonathan Pryce überzeugt als klassischer Bösewicht. Auch gibt Götz Otto einen herrlich fiesen Handlanger ab.So stört lediglich das überzogene Product Placement das Vergnügen und auch der Auftritt von Teri Hatcher kann als verzichtbar eingestuft werden.
Dennoch für lockere sowie starke 8 Punkte reicht es allemal.