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8

Ziemlich dreist wird hier Death Wish kopiert, die Handlung ähnelt dem Bronson Klassiker,  einige Handlunsgorte, wie die U-Bahn. Doch der große Unterschied macht sich bei der dreckigen Atmosphäre und dem enormen Gewaltpegel bemerkbar. Der Einschusslöcher sind ziemlich groß und blutig und der Henker wird seinem Namen gerecht, als er gegen Ende drei Kriminelle nacheinander förmlich hinrichtet, mit Stromschlägen oder Ziegelsteinen und einer lebendigen Verbrennung. Der Bodycount ist locker doppelt so hoch, natürlich ist die Qualität des Originals weit entfernt, aber als kleiner brutaler Bruder  von Death Wish, finde ich den Film ziemlich gut.

4

Das ist wieder so ein dreistes türkisches Ripoff eines westlichen Filmklassikers, bei dem man sich nicht die gerinsgte Mühe gab, die freche Abkupferei auch nur ansatzweise zu kaschieren. CELLAT übernimmt viele Kameraeinstellungen und ganze Szenenabläufe detailgetreu vom Original EIN MANN SIEHT ROT. Ich behaupte jetzt einfach mal, dass auch der Hauptdarsteller eine gewisse Ähnlichkeit mit Charles Bronson besitzt. Einige Bilder legen zudem den Verdacht nahe, dass sich auch diese geklaute Geschichte in den USA abspielen soll, doch diese Illusion haut überhaupt nicht hin. Jedenfalls ist die wiedergekäute Erzählung vom gnadenlosen Rächer, der das Gesetz in die eigenen Hände nimmt, keineswegs härter und blutiger als der Bronson-Meilenstein. Lieber gut geklaut als schlecht erfunden: Trotz allem ist CELLAT letztlich erträglicher und kurzweiliger als manch andere türkische Früchte auf der deutschen Verbotsliste.

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