Cycle of fear sind mehrere Kurzgeschichten verpackt auf 3 DVD's. Jede Geschichte hat eine Laufzeit um 30 Minuten.
Da es keinen Sinn hat die komplette Reihe zu bewerten, versuche ich die kleinen Geschichten einzeln kurz zu erläutern und zu bewerten.
Real
*Spoiler*
Ein Skalpell und ein merkwürdiger Chirurg. So beginnt die Geschichte. Dass die Operation sehr mysteriös ist, merkt man bereits nach 10Sekunden. Alles voll Blut. "es ist nicht die Aufgabe eines Chirurgen, den Patienten zu schlachten", meint der Chirurg mit blutigen Händen. Er bekommt von seinem Kollegen die Adresse eines Heilpraktikern um seine Kopfschmerzen und aussergewöhnlichen Gedanken loszuwerden. Dieser verabreicht ihm eine Medizin bzw. eher eine Droge, welche seine Wahrnehmung zum Horror macht.
*Spoilerend*
Von denen die ich gesehen habe, eine der besten Geschichte von Cycle of fear. Die CGI der Monster bzw. Illusionen sind ähnlich wie beim Film "Nightmare Detective". Der Heilpraktiker wird super inszeniert und seine Geschichte über die Blume, haben mich fasziniert, und ich wollte unbedingt wissen wie es weitergeht.
Gute Horrorgeschichte, schöne Effekte, angsteinflössende Situationen und akzeptable schauspielerische Leistungen sind eine Wertung 9/10.
Mushroom Hunting
*Spoiler*
3 Junge Menschen, ein Mädchen und zwei Jungen, treffen sich im Internet. Das Mädchen äussert den Wunsch Pilze sammeln zu gehen - sie will dies aber nicht allein tun, in den dunklen Wäldern. Die zwei Jungen willigen ein, und begleiten sie. Auf ihrem Weg in den Wald treffen sie einen alten Mann, der sie warnt weiterzugehen. Wie üblich wird die Warnung nicht wargenommen und sie marschieren weiter, worauf sie eine Hütte finden, in welcher eine alte Hexe wohnt, was nur Kuni (das Mädchen) wusste...
*Spoilerend*
Mushroom Hunting ist für mich einer der schwächsten Kurzgeschichten von Cycle of fear. Ganz nach dem Märchen "Hänsel und Gretel" - mit dem Unterschied dass es sich nicht um Lebkuchen sondern Pilze dreht - nimmt die Geschichte ihren Lauf. Es kommt leider nie wirklich Spannung auf, da genau das passiert was man erahnt. Nur gegen Schluss spitzt sich das ganze etwas zu, als die Hexe ihre Schreckenstaten beginnt, worauf dann der Film aber nach 5 Minuten endet.
Vielleicht hätte man sich bei dieser Geschichte mehr Zeit einberechnen müssen um die Geschichte in sich selbst schliessen zu können.
Wertung: 4/10: Punkte gibts für die schönen Pilze und die schauspielerischen Leistungen der Hexe.
Eddie
*Spoiler*
Eine Art Robbe taucht in der Bucht von Tokio auf. Die Öffentlichkeit
gibt diesem putzigen Tier den Namen Eddie. Nur ein Junge zeigt sich von
Eddie unbeeindruckt, ganz om GegenteiI, er beginnt sogar, vor Eddie zu
warnen. Zu Beginn wird das Leben des Jungen und seines Grossvaters gezeigt. Ein tragischer "Unfall" hat sich ereignet. Dass der junge unmittelbar mit diesen Wesen zu tun hat, ist von Beginn her klar. Die Seehunde werden von Mengen von Zuschauern bejubelt, bis zu dem Punkt als sie sich in riesen Monster verwandeln.
*Spoilerend*
Das meiste der Geschichte wird aus Sicht eines Reporters erzählt. Man sieht viel aus der Sicht der Newskamera des Tokio'schen Newskanal. Für mich eine gute Art eine Kurzgeschichte zu erzählen, da man gleich zu Beginn mit Informationen zugepflastert wird - wie es halt in solchen Sendungen der Fall ist.
Die Story ist kurz und bündig, die Monster und deren Bewegungen sind für LowBudg überaus gut dargestellt. Schauspieler Leistung des jungen überragt. Wertung: 8/10
Das sind erst die ersten drei von insgesamt 9 Kurzfilmen. Ich werde versuchen den Rest nachzuholen, sobald ich Zeit dafür finde.