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Eine schwer zu ertragende Wiederentdeckung der 80er-Jahre: Der junge Bruno ist neu in der Nachbarschaft und freundet sich ausgerechnet mit Jean-Roger an, dem größten Rowdy der Gegend. Dessen Vater verprügelt Nachbarn und macht Schießübungen im Hausflur, wenn er nicht gerade in kriminelle Machenschaften verwickelt ist. 

Der Film geht richtig in die Vollen: Tierquälerei, Brutalität, Vergewaltigung, Alkoholismus, Selbstmord und Mord. Das meiste davon ausgeübt von Minderjährigen. 

Das ist harter Stoff und in seiner ständigen Eskalation immer kurz davor, ins Absurde zu kippen. Doch dann gibt es da auch noch eine interessante poetische Erzählebene, die den Film vom Exploitationverdacht befreit.                   

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