Review

Ein etwas anderer Film Noir aus dem Hause Republic Pictures

Inhalt:
Nora Goodrich und Arline Cole sind Wissenschaftlerinen in einem medizinischen Labor. Die Arbeiten an einem neuen Betäubungsmittel stehen kurz vor dem Abschluss.Ihr Vorgesetzter, Dr. Stephen Lindstrom würde Nora am liebsten sofort heiraten, doch diese zögert, will zuerst ihre Experimente beenden. Auf dem Weg nach Hause fährt Nora mit ihrem Wagen eine junge Frau an, welche allerdings trotz des drängens eines Anwalts, der zufällig Zeuge wurde, nicht gegen sie vorgehen will. Mit der Hilfe von Arline plant Nora das Mittel zuhause selbst zu testen. Sollte alles funktionieren, würde sie Stephen drängen am nächsten Tag nachgeben. Doch kann sie Arline, die offenbar auch an ihrem Chef interessiert ist, wirklich vertrauen? Kaum ist Nora eingeschlafen, verursacht Arline eine Explosion. Stephen, der zuvor in Noras Wohnung seine Brieftasche vergessen hatte, kann zwar schlimmeres verhindern, doch Noras Gesicht ist zerstört.Während Noras Krankenhausaufenthalt säht Arline weiter Zwietracht zwischen den Liebenden und nach ihrer Entlassung nimmt Noras Leben einen völlig unerwarteten Kurs ....

Fazit:
Es ist schwer, hier bei der Inhaltsangabe an der richtigen Stelle aufzuhören...
Das Drehbuch ist voller wahnwitziger Wendungen, die die Handlung nur schwer vorhersehbar macht. Dabei folgt der Film keiner Logik und sollte besser nicht hinterfragt werden. Ich muss schon gestehen, ich hatte meinen Spass daran mich überraschen zu lassen, was man in knapp 70 Minuten Laufzeit packen kann. Zumal Anthony Mann die Geschichte zügig und höchst professionell vorwärts treibt. Technisch gibt es da nichts auszusetzen.
Die Figuren sind von vornherein schon eine wenig überzeichnet angelegt, funktionieren beinahe als Karikatur ihrer selbst und lockern den Film auf angenehme Weise auf.
Den Darsteller war wohl durchaus bewusst, dass sie sich hier weder in einem ernsthaften Thriller, noch in einem echten Melodrama befinden.

Brenda Marshall ist die „ehrgeizige Streberin" die nur Augen für ihre Experimente hat bereits von weitem anzusehen, während man Hillary Brooks Eifersucht in jedem Moment spührt. Nur William Gargans Stephen scheint von alledem nicht mitzubekommen. Was mir den Spaß an der Sache ein bisschen verdorben hat, ist das Ende...

Wahrscheinlich hätte ein konsequentes Ende wohl nur Zuschauer mit schwarzem Humor zufrieden gestellt, aber so wie die Probleme nun gelöst werden, ist mir einfach zu billig. Da kamen die Drehbuchautoren wohl einfach nicht mehr logisch aus der Sackgasse heraus...

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