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GETEILTES LEID wirkt wie ein verfilmtes Hörspiel. Ein mysteriöser Telefonanruf, schon kommt es zu Schnitt und Gegenschnitt mit bedrohlich anschwellender Musik. Als Hörspiel wäre der Plot um einen hilfesuchenden, depressiven Mörder vielleicht ganz geeignet, aber in visueller Form kommt es zu inszenatorischer Langeweile, weil die Kameraeinstellungen meist sehr statisch sind und nur ein Allerwelts-Szenenbild geboten wird.
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"Geteiltes Leid" ist wirklich super spannend. Obwohl man kaum etwas sieht, weiss man was passiert ist und wird am Ende sehr überrascht. Die beiden Akteure leisten gute Arbeit und harmonisieren sehr gut miteinander.
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Warum "Geteiltes Leid" eine FSK-18 erhielt ist fraglich. Ist es doch nur ein subtiler Kurzfilm ohne große Schockeffekte, der auf Psychothriller gemacht ist und mit einer verblüffenden Pointe aufwartet. Der Horror spielt sich eher im Kopf ab. Die Macher konnten immerhin Florian Lukas aus "Absolute Giganten" für die Rolle des Christian gewinnen.Meine Bewertung: 7 von 10 Punkten