Review

Der 2. Teil beginnt genau an der Stelle, wo Teil eins endete.
Eigentlich sind es nicht 2 Geschichten, sondern eine einzige ... aber nur so am Rande.

Der Film besticht durch eine hervorragende Optik und eine nette sicke Storyline, die harmlos beginnt, schleppend ins Laufen gerät und letztendlich eine sehr gute End-Twist-Wende hat, wie ich sie selten auf dem Screen bewundern durfte.

Glücklicherweise ist das Gewaltlevel niedriger angepeilt geworden, als im ersten Film.
Hier ist bedeutend mehr Raum für eine Story, die zwar in groben Handlungssträngen keine wirklichen Innovationen liefert, aber der Hauptgeschichte ein bisschen mehr "Fleisch auf die Rippen klatscht".

Natürlich gibt es auch sichtbare Gewalt (extended natürlich) - doch es sind auch die erschreckend leisen Töne, die den Zuschauer verstören können (z.B. Exekution des Kindes).

Wer ein Matschwerk ohne Verstand im Sekundentakt erwartet, wird von Part 2 ziemlich enttäuscht sein.
Gegen Ende kommen dann wirklich ein, zwei sehr intensive Szenen, die beim Zuschauen weh tun.

Fazit:

Eine gute Weiterführung der Hauptgeschichte!

Die Mundpropaganda und der allgemeine Hype um Hostel eins sind die wahren Gegner dieser kleinen und sehr schwarzhumorigen Geschichte.

Der Ruf des Films ist erschreckender als der Film selbst.

Ach ja, und eine überflüssige und langweilige 1:1-Kopie, wie hier einige enttäuscht behaupten, ist er auch nicht.

Geschmacksache ist er ... und Covertext lesen hilft auch denjenigen Kritikern, die "rein zufällig" den Film bis zu den Endcredits anschauten und dann kollektiv empört ausbuhten ...

Hallo?
Es ist ein Movie ... und es müssen nicht immer die DESPERATE HOUSEWIVES sein - aber das ist ein Insider-Gag!


 

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