Review

Eigentlich amüsieren mich Uwe Bolls Filme ausnahmslos. BloodRayne war zwar Trash – aber extrem unterhaltsam.
Man muss halt wissen, worauf man sich einlässt. Anders ist es hier.
BloodRayne 2 ist selbst für den tolerantesten Zuschauer eine herbe Enttäuschung. Es gibt schlechte Vampirfilme und es gibt schlechte Western. Bescheuert wird es, wenn man beides kombiniert.
Die ein, zwei halbwegs guten Effekte und die ein, zwei halbwegs guten Witze machen noch keine Horror-Unterhaltung aus.
Der Kameramann hatte wohl sein Stativ verlegt oder wollte nur innovativ sein und zittern. Das pulsartige Gewackel nervt gerade im ersten Teil des Films gewaltig.
Paré, der einzig bekannte Darsteller der Truppe, ist kaum wiederzuerkennen und spielt scheinbar nur noch in Boll-Filmen mit. Die weibliche Hauptrolle (wie ist doch gleich der Name?) entpuppt sich als Hingucker – aber das reicht auf Dauer nicht. Völlig talentfrei ist ihre Performance gwiss nicht, doch in Erinnerung sind mir nur ihre roten Haare geblieben (wenn diese überhaupt echt sind).
Unterm Strich bleibt in diesem „Zeitverschwendungswerk“ nichts, was wirklich gut ist.

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