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Deutsche Kartoffeln versus Zigeunerschnitzel. Ein Film, wie er heute in Deutschland so nicht mehr produziert werden würde. Die deutschen Hinterwäldler sind rassistisch und dumm, und die Zigeuner nicht nett.

Durch den zurückgeblieben Hofarbeiter, wird eine Zigeunerin aus Versehen umgebracht. Um keine Probleme zu bekommen, beschließt man ihre Leiche verschwinden zu lassen. Dumm nur, dass nach ihr schon gesucht wird und es bei der einen Toten nicht bleibt und weitere Zeugen müssen auch noch beseitigt werden. Es gibt viel zu tun für die Bauernfamilie.

Ich wusste zuerst nicht, was mich hier erwartet. Ist es ein Heimatfilm? Ein Liebesfilm? Doch ein Familiendrama? Ein Thriller? Trash? Irgendwie alles zusammen gemixt, aber überwiegend ernst und sogar mit einer sehr spannenden Story, bei der man nicht sagen kann, wie sie ausgeht. Sie ist sogar ziemlich heftig, denn es werden keine Gefangenen gemacht und man schreckt vor gar nichts zurück.

So brutal wie es hier zugeht, so enttäuschend sind die Bluteffekte. Bei ein paar Szenen, in denen Blut nötig wäre, gibt es keins. Es wird z.B. geschossen und man hält sich einfach nur die Wunde und stirbt, ohne Blut oder den Treffer zu sehen. Auch zu dieser Zeit ging das besser. Das ist eigentlich das einzige Manko für mich bei dem Film.

Fantastisch wie immer, William Berger, den man aus unzähligen Italo Western und anderen Filmen kennt. Er hat die Hauptrolle und leitet das Geschehen. Die meisten anderen Darsteller machen ihre Sache aber auch gut. Nur das junge Mädel kommt mir etwas zu verträumt rüber.

Als bei deutschen Filmen noch alles möglich war. Schön war die Zeit.

Fazit: Gnadenloses Alpendrama mit William Berger in Bestform.







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