Sky ist HK ’s Streetracer Nummer 1. Als er sowohl seine Freundin verliert, als auch den Bruder des einstigen besten Rennfahrers bei einem Rennen zum Krüppel macht, flieht er nach Thailand. Aber er wird zu einem letzten Rennen gezwungen...
Optisch-akustisch natürlich perfekte Inszenierung vom versierten Auftragsregisseur Andrew Lau, der sich diesmal mit einer eher lahmen Mixtur von DAYS OF THUNDER meets ROCKY beschäftigte.
Helden-Typ verliert. Helden-Typ trainiert. Helden-Typ gewinnt.
Nichts Neues. Das Ganze getarnt als inoffizielle Fortsetzung des 96er Andy Lau-Hits FULL THROTTLE. Während die gerade mal drei Rennszenen technisch virtuos und äußerst schnittig - viel besser als z.b. THUNDERBOLT und mit rückblickend leichten Erinnerungen an THE FAST & THE FURIOUS - präsentiert wurden, verlegte sich der Mittelteil auf nicht so befriedigenden Schmus und massig Klischees.
Die Vater-Sohn-Episode wurde schon allein von den Schauspieler-Ikonen Ekin Cheng und Blackie Ko von vornherein als gescheitert abgehakt; ebenso die pubertäre Liebe von Cecilia Cheung zu dem anfangs unerreichbaren Helden. Patrick Tam und Simon Yam - der obwohl wieder den Arsch spielend - überzeugten einzig.
Insgesamt ist ein klarer Unterhaltungswert zwar nicht abzustreiten, aber da der Streifen die gesamte Laufzeit auch völligst vorhersehbar daherkommt, bleibt trotz der Postkartenansichten von Hongkong und Thailand und dem treibend-druckvollem Score nur eins:
Rennen 1 und 3 ansehen und genießen, Rest vorspulen.