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Das ist ein chinesisches Actionfest von der Stange mit schmalzigem Buddy-Anstrich, wenig Hirn und einer vollkommen irrelevanten, beliebig austauschbaren Story. Neben atemberaubenden asiatischen Schönheiten ist leider auch Coolio mit von der Partie. Der Hip-Hop-Star läuft rum wie ein Pimp auf Crack und hat in dieser Art von Film eigentlich nichts zu suchen. Dank der fleißigen Stuntmänner beherrscht aber auch er Kung Fu; Zumindest diese Illusion funktioniert halbwegs. Bei einigen Sprüngen und Stürzen machen sich die Drähte überdeutlich bemerkbar. Ansonsten gibt es bei den Kloppereien und Verfolgungsjagden nicht viel zu meckern. Erinnern wird man sich hinterher nur noch an die spektakuläre finale Konfrontation auf einer wenige Quadratmeter großen Glasscheibe, die in Schwindel erregender Höhe zwischen Wolkenkratzern an ein paar Seilen hängt, pendelnd und wippend, an den ganzen Rest wohl eher weniger.