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Superbad. Superbad? Nein. Nein! No way, José. Supergeil trifft’s da schon eher.

Eine überaus positive Überraschung, dieser Teenie-Kracher von Greg Mottola nach einem Drehbuch von Seth Rogen & Evan Goldberg. Im Mittelpunkt der turbulenten Handlung stehen drei Jungs, die mit ihrer Gesamtsituation unzufrieden sind. Die High School ist fast geschafft, das College steht vor der Tür & der selbst auferlegte Druck setzt Evan (Michael Cera), Seth (Jonah Hill) & Fogell (Christopher Mintz-Plasse) zu, denn bis zum Ende der High School wollen sie "es" endlich getan haben. Als Jules (Emma Stone) eine Party schmeißt, zu der auch Evans Flamme Becca (Martha MacIsaac) eingeladen ist, sehen sie ihre Chance. Doch die Beschaffung von Alkohol für die Party gerät zur chaotischen Odyssee durch die Nacht.

Superbad macht fast alles richtig. Der Streifen hat drei völlig unterschiedliche Hauptfiguren am Start, die einem mit der Zeit tatsächlich ans Herz wachsen, weil sich unter all dem coolen Gehabe & dem versauten Gequatsche echte Gefühle verbergen, die zum Ende hin auch in den Vordergrund rücken. Außerdem stolpern unsere hormongesteuerten Helden durch allerlei irrwitzige Situationen & auch sonst hat der temporeiche Film den nicht zu unterschätzenden Vorteil, richtig lustig zu sein.

Egal ob Seths "kleines" Schwänze-Zeichnen-Problem, Fogells genialer Hawaii-Ausweis (auf den Namen McLovin), die trotteligen, von Bill Hader & Seth Rogen gespielten Cops oder der feuchtfröhliche Gangster-Treff, daraus ergeben sich unaufhörlich (meist derbe & oft versexte) Gags, die zwar nicht alle zünden, was aber nicht von Belang ist, weil mehr als genug es tun. Und sweet sexy Emma wird bereits in ihrem Spielfilmdebüt von einer kaum zu übersehenden Superstar-Aura umschmeichelt.

8,5/10

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