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"Death Sentence" stellt nicht die Frage, ob Selbstjustiz unter bestimmten Voraussetzungen legitim ist. Es könnte sein, dass ich jetzt etwas vorweg nehme, also Vorsicht!

Unser Hauptcharakter ist zwar anfangs mal geschockt, bereut aber zu keinem Zeitpunkt die Tat. Dass er seine Familie in Gefahr gebracht hat, ist der einzige Punkt, der ihn kurz nachdenklich macht. Darüberhinaus geht er seinen Weg und das mit starrer Konsequenz, ohne innere Zerissenheit.

Was bleibt ist ein Action-Film, der sich der Selbstjustiz als  Rahmenhandlung bedient. Kevin Bacon brilliert wieder einmal und reißt den Film raus. Ohne ihn sähe es auch ziemlich mau aus, denn die Handlung bleibt simpel und berechenbar, ist allerdings routiniert in Szene gesetzt und weiß so letztlich zu unterhalten.
Doch auch Mister Bacon bleibt letztlich austauschbar. Ebenso hätte Charles Bronson, so er denn noch gelebt hätte, die Rolle übernehmen können. Das liegt nun mal am Konzept des Action-Kinos.

7/10 (4 für Kevin Bacon, 3 für die Inszenierung, 0 für die Handlung)

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