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Nick Hume, ein eher spießbürgerlicher Firmenchef/Abteilungsleiter, Geld wie Heu, verheiratet, zwei Söhne, lebt ein normales Leben in seinem großen Haus. Sein ganzen Leben verläuft nach Plan. Sein ältester Sohn ist in eine Auswahl für ein Eishockey-Spiel berufen worden und auch dieses Spiel läuft perfekt.

Auf dem Rückweg von selbigem, geht ihm spätabends in einer verrufenen Gegend das Benzin aus, und er muss die nächste Tankstelle anfahren. Während er Sprit nachfüllt, geht sein Sohn in die Tankstelle hinein, um eine Kleinigkeit zu trinken. Doch die Tankstelle wird überfallen und Nick muss zu sehen, wie seinem Sohn die Kehle durchgeschnitten wird.

Nick versucht noch den Mörder zu fassen, kann ihm aber lediglich die Maske herunterreißen. Sein Sohn verstirbt kurze Zeit später im Krankenhaus.

Kurze Zeit später verweigert Nick aber die Aussage vor Gericht, denn er hat erfahren, dass der Mörder seines Sohnes nur 3 - 5 Jahre Gefängnis erwarten kann. Da er damit nicht einverstanden ist, verzichtet er selbst auf die Aussage, um sich selbst um diese Angelegenheit zu kümmern, ohne das er zu diesem Zeitpunkt weiß, mit wem er sich da angelegt hat.

Death Sentence ist ein exzellentes Thriller-Drama mit dem klassischen Revenge-ohne-Rape-Thema. Kevin Bacon ist als Nick Hume die vielleicht ideale Besetzung, da er im Laufe des Films von einem Vorzeigeschwiegersohn zu einer rachesüchtigen Bestie mutiert. Garret Hedlund, den der ein oder andere vielleicht aus Troja oder Eragon kennt, spielt den Gangleader Billy Darly. Er bleibt ein wenig hinter dem Hauptdarsteller zurück und ist im Vergleich zu seinen Gangmitgliedern zu wenig im Vordergrund. Kelly Preston als Helen Hume und auch John Goodman als Werkstattbesitzer Bones bleiben leider durch ihre Rollen in ihren Möglichkeiten eingeschränkt. Gerade Letztgenannter hätte es verdient eine etwas ausgeschmücktere Rolle zu haben.

Der Film an sich fängt ganz normal an, steigert sich aber nach und nach in seiner Brutalität, so dass eine KJ-Freigabe durchaus gerechtfertigt ist. In einigen Szenen hätte es vielleicht sogar eine SPIO/JK werden können. Die Brutalität dfes Films ist jedoch nicht der Hauptaspekt. Sie trägt ohne Frage zur Unterhaltung bei, aber der Film ist nicht auf sie beschränkt und er würde bestimmt auch ohne sie funktionieren.

Insgesamt bin ich sehr positiv überrascht und kann den Film deshalb nur weiter empfehlen.

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