Mißratene Fortsetzung eines Action-Klassikers: Luc Deveraux (Jean-Claude Van Damme) arbeitet nun für die Regierung und ist der Einzige, der den amoklaufenden Supercomputer S.E.T.H und die von ihm kontrollierten Next Generation-Unisols ausschalten kann.
Mic Rodgers "Universal Soldier - Die Rückkehr" entpuppt sich als gleichermaßen anspruchslose wie lieblos zusammengekleisterte Dutzendware, die das coole Flair des Erstling nahezu durchgehend vermissen lässt. Auch Van Dammes Präsenz kann hier keine Symapthiepunkte liefern, sie dient einzig als kundenziehende Werbeplakette. Wenig überzeugend auch die neuen Unisols mitsamt Computersystem S.E.T.H, die ständig alles zu unpassender Metal-Musik niedermähen und zudem noch weniger realistisch wirken als die erste Generation. Hier wollte man wohl einen auf modern und cool machen - leider funktioniert dies nicht.
Die Actions selbst macht einen zwiespältigen Eindruck. Einerseits sind die vielen blutigen Shoot-Outs und Explosionen technisch gut umgesetzt, andererseits wirken sie oft zu übertrieben und ideenlos runtergekurbelt nach dem Motto "Hauptsache fetter Bodycount".
Trotz netter Inszenierung, ordentlicher Darstellerleistungen und dem "Deveraux"-Bonus konnte mich der zweite offizielle Unisol-Film nicht überzeugen. Eine klassisch-dumpfe Kommerzfortsetzung ohne Biss und Klasse...