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Im Film wird die Lebensgeschichte von Preston Thomas Tucker erzählt, der nach dem zweiten Weltkrieg versuchte, ein technisch möglichst perfektes und sicheres Auto zu bauen, schaffte es aber lediglich 50 Exemplare herzustellen, da andere Konzerne ihn mit unfairen Mitteln aus dem Geschäft drängten, dennoch hat er die Sicherheitsvorkehrungen in Autos revolutioniert.
Die Story ist interessant gestaltet und gibt die wichtigsten Ereignisse im Leben von Preston Thomas Tucker gut wieder. Zum Ende hin, als die Detroiter Auto-Giganten Tucker aus dem Geschäft drängen, wird es sogar noch spannend. Gute Unterhaltung bietet dieser Coppola-Streifen durchaus. Leider bietet er aber nicht mehr als reine Unterhaltung, da der Film nicht genug in die Tiefe geht. Ob Tucker die Autos baut, weil er Menschen durch die Sicherheitsgurte retten will, oder ob er nur Gewinn machen will wird nicht klar. Sein Familienleben ist viel zu harmonisch, es gibt nicht einen Konflikt mit seiner Frau oder seinem Sohn, da beide die ganzen Zeit über hinter ihm und seiner Idee stehen. Das Ende ist unglaublich amerikanisch und patriotisch, da hätte ich von Coppola mehr erwartet.
Jeff Bridges ist die optimale Besetzung für die Rolle des Preston Tucker und kann einmal mehr mit einer guten Darstellung glänzen. Nach Meisterwerken wie "der Pate" oder "Apokalypse now" ist dieser Coppola-Film ein wenig enttäuschend.
Zusammenfassend ist Tucker ein interessanter und unterhaltsamer Film, der durchaus eine größere Tiefe hätte vertragen können.

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