Story: Bei einem schweren Autounfall kommt das Ungeborene der hochschwangeren Sarah mit Prellungen davon, doch der Vater segnet das Zeitliche. Jetzt sitzt Sarah daheim, lauscht in die Stille und hört vor der Tür eine Dame, die mit Nachdruck Einlass begehrt und nichts Gutes im Schilde führt. Die herbeigerufene Polizei ist wenig hilfreich, ja, lässt die Fremde sogar unbeabsichtigt erst ins Haus. So entspinnt sich ein Duell auf Leben und Tod zwischen Mutter, Psychopathin und jedem Unglücklichen, der das Pech hat, dazwischen zu geraten.
Kritik: Es is nicht leicht bei "Inside" eine genaue Kritik abzugeben da der Film jede erdenkliche Grenze überschreitet, aber doch durch Spannung und einer fesselnden Geschichte zu punkten vermag. Man könnte es so sagen: Psychothriller trifft auf intensen Splatter. Diese Mischung könnte ja eigentlich perfekt ineinander haken, doch die Macher des Films wissen einfach nicht wann es mal gut ist. Das Blut suppt und fließt in Strömen, dass es irgendwann gar nicht mehr schocken tut, wenn einer auf grausamste Weise etwas in die Achsel gerammt bekommt. Die Spannung leidet auch mit der Zeit leider daruntet, aber weiß doch bis zum bitteren Ende nicht nachzulassen, und immer wieder frischen Wind in das Geschehen zu blasen.
Das Drehbuch ist sehr dramatisch und durchdacht verfasst worden, jedoch harbert es. Zu viel Gore - zu wenig Schock.
Anfangs weiß die Unbekannte mit der Schere auf brutalste Weise zu schocken, und mit der Schere Sachen zu machen, die wohl keiner am eigenen Leib erfahren möchte, aber ab einem bestimmten Punkt wirkt diese Gewaltorgie doch sehr übertrieben.
Die Darsteller sind allesamt überzeugend, und die Regie macht ihre Sache auch gut (Es hätte dem Film trotzdem nichts abgebrochen, wenn eine oder zwei detaillierte Massakrierungen nicht auf Nahaufnahme zu sehen gewesen wären.)
Und da es heutzutage am Ende immer einen "Aha-Effekt" geben muss, den ein sogenannter "Plottwist" zu Tage bringt, verwunder es nicht, dass auch "Inside" soetwas im Petto hat. Jedoch tut dieser den Film alles andere als ins negatibe rücken.
Fazit: Sadististische Blutorgie die Anfangs schockt - jedoch irgendwann einfach zu arg aufträgt. Einzig die Spannung und die Darsteller retten den Film.
Man kann ihn schauen - jedoch rate ich Leuten mit schwachen Nerven strickt vor diesem Massaker ab! Und das Ende hebt den Film auch letztendlich von der Masse ab.
[ SPOILER: Der Tod der Protagonistin schockt nochmal so richtig, da normalerweise immer jemand überlebt : SPOILER ]
7 / 10 Punkten