Story:
Ex-Soldat Xander Ronson (Dolph Lundgren) verdient seinen Lebensunterhalt mit brutalen Streetfights in den schäbigen Straßen einer mongolischen Provinzstadt. Als er verhaftet wird, bekommt er die Wahl: Entweder in den Knast gehen oder seine Schulden auf einmal abbezahlen. Der New Yorker-Geschäftsmann Chambers (William Shriver) ist bereit, ihm zu helfen: Ronson soll eine Expedition leiten, die nach einem millionenschweren, antiken Artefakt sucht, dem übernatürliche Kräfte zugesprochen werden – und auf dem ein todbringender Fluch lasten soll. Das neue Abenteuer des skandinavischen Actionrecken ist deshalb nicht nur ein C-Indiana-Jones für Freunde der durchschnittlichen Prügel- und Schießerei, sondern auch ein Tipp für Menschen, die einfach ein Stück fernen Osten entdecken wollen.
Als ich das Cover der DVD sah, dachte ich nur: "Wow, das ist sicherlich ein geiler Lundgren-Kracher." Ich wurde aber schnell nach sichten des Films enttäuscht. Die Erwartungen waren einfach viel zu hoch. Die Anfangssequenz war noch ganz in Ordnung und erinnerte mich leicht an den Anfang von Rambo 3, nur das hier die Schläge langsam waren und man fragt sich nur, wieso weichen die nicht den Schlägen aus, die sind ja so langsam und schon ist die erste Enttäuschung da. Der ganze Film ist sehr lahm und unspektakulär in Szene gesetzt, das man oft zur Fernbedienung greift und vorspult in der Hoffnung es kommt noch etwas Gutes was alles wieder überdeckt, leider vergebens. Vielleicht ein paar Schiessereien die schon blutig ausgefallen sind und das Lundgren seinen Synchronsprecher behalten hat die man als positiv bezeichnen kann. Hätte Dolph Lundgren lieber selber Regie geführt, wäre sicherlich mehr rauszuholen auch wenn das Budget knapp gewesen war.
Fazit:
Spannungsarmer und unspektakulärer Actionfilm. Ist wirklich nur was für Lundgren-Fans und für Allesgucker.