DIE FÜCHSIN ist einer der besten und innovativsten Filme der letzten Jahrzehnte. KINOPREMIERE war SUPER!
Dennis Knickel, eine deutsche Hoffnung...
Es ist eine gewaltige Steigerung zu seinem Erstlingswerk "Die Treppe" erkennbar und dieser wird ja mittlerweile von der Fa. e-m-s vetrieben. Dennis Knickel hat sich hierzu ja schon eingehend, gegenüber der Presse geäussert. Hier aus der Kurzfilm-Szene ersteinmal einen herzlichen Dank an dieses Unternehmen das auch jungen Filmemachern eine Möglichkeit zur Vermarktung bietet und auch einen herzlichen Dank an alle von der Tupamaros Film: Diese Premiere war eine Wucht!
Nun aber wieder zum wesentlichen, zur Essenz für jeden ambitionierten Filmemacher. Was Knickel hier schafft, was seine Schauspieler und sein Team mit wenig vorhandenen Mitteln hier "gezaubert" haben, sollten sich andere Filmemacher sehr zu Herzen nehmen. Mit No-Budget lassen sich auch grandiose Filme produzieren die richtige Mischung machts. Und viele der liebgewonnen Darsteller aus die "Treppe" aber auch neue Gesichter geben dem Film eine Präsenz das man sich wirklich wie bei einer 150.000.-EUR Produktion vorkommt. Doch alle haben ehrenamtlich mitgewirkt. Ob nun vor oder hinter der Kamera. Bei dieser Qualität, den Effekten (Meisterleistung), der Kameraführung (Ein Hammer der Mann) und der sauberen Tonmischung (EXCELLENT!!!) glaubt man so gut wie zu jeder Zeit einen erfahrenen, gelernten Altmeister als Regisseur und eine dicke Produktionsfirma im Hintergrund zu haben -aber weit gefehlt.
Der Film ist absolut witzig, die Geschichte sehr komplex und die Bezeichnung "Komödie" fast schon eine Beleidigung. Für mich wirklich der Kurzfilm des Jahres wenn nicht des Jahrzehntes. Und ich möchte hier nicht allzuviel verraten -ansehen!
Ich bin der Meinung gebt dem Regisseur eine Lobby und gebt Ihm Geld für die nächsten Projekte denn er hat eindeutig bewiesen was man mit keinem Geld inder Tasche und sehr guten Ideen alles auf die Beine stellen kann. Auch das Team eine Wucht, wo bekommt man blos solche Leute her?
Es grüßt Thomas Strunz