Review

Tom Hanks, dann John Cusack und nun Ryan Reynolds?
Zumindest versprüht der Film genau die Aura, die die Komödien der beiden erstgenannten irgendwann mal richtig versprüht hatten.
Während bei Tom Hanks immer das ganz große Publikum bedient wurde, also öglichts seicht, aber dafür halt der damals junge und dünne Tom Hanks mit enorm viel Sympathiewerten, war es bei John Cusack immer etwas ruhiger, dafür geschwätziger, das humoristische Niveau vielleicht ein bißchen höher, aber mindestens genauso viele Sympathiewerte des Protagonisten.

Und Ryan Reynolds?
Nun ja, möglich dass ich ihm da unrecht tue, aber noch gelingt es ihm nicht vollständig, sich als ernstzunehmender Anwärter auf diesen nunmehr vakanten Everybodies-Darling-Thron zu hieven, zu präsent ist John Cusack noch. Jedes mal wenn Ryan Reynolds mit seiner Filmtochter umherstreift ertappte ich mich beim Gedanken, dass das doch die perfekte Rolle für den anderen wäre...
Möglich, dass Ryan Reynolds auch einfach noch zu bubihaft wirkt für einen Vater einer demnächst pubertierenden Göre.
Wie dem auch sein.

All das tut diesem erfrischenden kleinen Film nicht den geringsten Abbruch, man merkt ihm an (bildete ich mir zumindest ein), dass er aus der britischen Erfolgsschmiede von Natürlich... Liebe stammt und das ist auch gut so, denn die Filme jener Schmiede schaffen es jedesmal aufs neueste emotional mitzunehmen, ohne sülzig zu wirken.

Netter Film, nicht mehr, nicht weniger, mit einem gegen die weiblichen Protagonisten extrem verblassenden Hauptdarsteller. Aber es hätte tatsächlcih weitaus schlimmer kommen können: Beispielsweise wenn ein gewisser Hugh Grant mal rangedurft hätte.

6 Punkte

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