Katastrophenfilme, gerade im Bereich Flugzeugkatastrophe, sind ja meist nicht besonders einfallsreich. Eine lange Einleitung, um die Charaktere kennenzulernen, danach beginnt dann der Flug und irgendwann das Unglück, meist mit einer Rettung. "Miracle Landing" aka "Katastrophenflug 243" bietet da keine Ausnahme. Nein sogar das Gegenteil, der TV-Film kommt unheimlich langatmig daher. Neben den bereits angesprochenen Klischees des Genres bietet "Miracle Landing" auch die üblichen Charaktere eines solchen Films. Da hätten wir den Piloten, einen großmäuligen Dummschwätzer der in der Notfallsituation ganz klein wird, eine Familie (in diesem Fall nur Mutter) mit Kind, ein älteres Eheparr und natürlich ganz wichtig die couragierte Stewardess. Diese Personen blicken gelegentlich auch noch in Rückblenden auf ihr Leben zurück, das macht das Ganze nicht unbedingt spannender. Zu Gute halten muss man dem TV-Drama dann, das man nicht auf Teufel komm raus eine wahre Begebenheit verändern kann, auch wenn sicher einiges aus dramturgischen Gründen verändert wurde. Was bleibt sind dann auch eher miese Tricks, kaum Spannung und jede Menge B-Schauspieler ...
3/10