Alle Kurzkommentare


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So unglaublich das auch klingen mag, aber Co-Regisseur Todd Tjersland sollte lieber bei seinem FACES OF GORE Shockumentary-Kram bleiben! Sein MISLED könnte eventuell als Abschreckung vor Drogenkriminalität gedacht gewesen sein, doch die sinn- und ziellose Billig-Gangsterposse mit ihrer ätzenden HipHop-Dauerbeschallung und dem infaltionären Gebrauch des N-Worts und des Begriffs Motherfucker wirkt im Gegenteil fast mehr wie ein Werbevideo für die Rauschgiftdealer. Die Kriminellen werden nämlich fast nur beim Geldzählen, Bumsen, Koksen, Fressen und Einschüchtern von Gläubigern gezeigt. Ist so ein bisschen das US-Gegenstück von dem, was ein Timo Rose hierzulande veranstaltet. Action- wie Hoodfilm-Fans dürften kaum zufriedengestellt sein.

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Ein Anfängerwerk durch und durch, aber keine Themaverfehlung. Abgelutschte Gangster- und Coproduktionen sind wirklich die Hölle, auch wenn sie nur 62 Minuten dauern. Trotzdem machen die bislang unbekannten Darsteller und Darstellerinnen das Beste draus. Mangelnde Motivation lässt sich niemandem vorwerfen. Die Kameraarbeit ist gar nicht so schlimm, doch Montage und Schnitt wirken nicht immer feinsinnig. Musikalisch ist vielleicht die eine oder andere Anregung aus dem relaxten Rapbereich dabei. Von einer echten Musikdramaturgie kann leider nicht die Rede sein : In der Hölle dudelt's und dudelt's ohne Ende !

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