- "Wie geht die Handlung denn weiter ?"
- "Es gibt keine Handlung. Es geht noch eine Stunde so weiter."
- "Geht wie weiter ?"
- "So wie jetzt. Folter. Morde. Gewalttätigkeiten."
Immer noch faszinierender Psychothriller Cronenbergs, der den Sinn für Realität und Illusion verschwinden lässt, mit Halluzinationen spielt und den Zuschauer letztlich auch unwissend lässt, was er nun glauben soll oder nicht. Arbeitet mit den Mitteln des Science - fiction und des Horrorfilms, allerdings in einer realen Umgebung und mit einem sehr populären und endlos diskuttierten Thema: Die Wirkung des Fernsehens und des dort Gesehenen auf den Menschen.
Während der Film in der Hinsicht aber relativ handzahm ist - kann mich erinnern, dass ich früher immer mehr von dem eigentlich ausgestrahlten Programm sehen und wissen wollte, die Ableitung mit dem Gehirntumor immer nur ungern genommen hab - , entwickelt er aber genügend Stoff zum Nachdenken und bietet auch einen düsteren Mindtrip, der später neumordernisiert ebenso in eXistenZ zu finden ist, dort aber nicht wirklich zog.
Allerdings wirkt der Film mit all seinen Videotapes heute auch sehr nostalgisch und hat diesen leichten B - Movie Charme.