Dem Titel The Cellar Door hat man verkaufstrategisch günstig und hastig noch ein Broken 2 verpasst, um auch aufdringlich ein Signal zu setzen: Hier ist ein ähnlich sick-gelagerter Film zu erwarten. Nun ja, der Inhalt ist tendenziell ähnlich, allerdings war's das auch schon.
The Cellar Door beginnt mit einer sehr starken Einführungsszene, bei der man noch nicht erahnen kann, dass sich in den nächsten 82 Minuten Gewalt, Trash und eine schwarzhumorige Persiflage "die Klinke in die Hand geben".
Zugegeben, das 18er-Rating ist korrekt, weil jede Menge Gore- und "Blut"-Anteile über den TV-Schirm schwappen.
Szenenweise sieht das widerlich aus, oftmals eben auch trashig wie in einem Amateur-Horrorfilm.
Der Sick-Part ist in diesem Terrorfilm vorhanden, wird aber durch Schwarzhumor ein wenig parodiert und dadurch abgeschwächt. Wenn der Psychopath Kot seiner "Gefangenen" in Einmachgläsern einlagert, ist es dem aktuellen Gemütszustand des Zuschauers überlassen, ob er dies abstoßend oder schwarzhumorig empfindet.
Abschließend betrachtet, ist der gewalttätige Streifen so sehr überzeichnet inszeniert, dass er eher an eine bluttriefende Parodie erinnert als einen handfesten Sick-Terrorfilm der "Kotztüten-Klasse".