Alle Kurzkommentare


1

Oh Mann! Als wäre der erste Teil von "Broken" nicht schon schlimm genug gewesen, so hat Regisseur "Matt Zettell" doch tatsächlich den unterirdisch grottenschlechten 2. Teil auf die Menschheit losgelassen! Die Storys ähneln sich, außer dass sich das Opfer im zweiten Teil in einen Käfig im Keller des Psychopaten befindet und nicht wie im ersten Teil in Ketten im Wald. Die Protagonisten machen Ihren Job nur bedingt gut, genügend hirnrissige Dialoge gibt es aber noch. Der ca. 40 jährige Bösewicht benimmt wie ein zurückgebliebenes 5 jähriges Kind und ist mit seinem Opfer total überfordert. Was die FSK 18er Freigabe angeht, so hat die FSK auch hier mal wieder nicht ins Schwarze getroffen, denn der Film ist nicht wirklich hart und die FX-Effekte sind nicht sonderlich gut gestaltet. Unterm Strich bietet Broken 2 viel Langeweile, keinerlei Spannung und Null Unterhaltungswert. 1/10 Pkt.

6

Nur von einem seiner hiesigen Verleihtitel her ein Sequel zu BROKEN - KEINER KANN DICH RETTEN, aber aufgrund einiger Ähnlichkeiten ist die hergestellte Verbindung irgendwo verständlich. Das Gerappel in der Kellerkiste (ist diese Konstruktion aus Holz und Drähten wirklich so robust?) ist ebenso beklemmend wie trist. Immerhin sind der Anfang und das Finale superenergisch. Diesmal wird es jedoch phasenweise beängstigend realistisch, auch u.a. weil man sich ein paar Mal so ein bisschen an den realen Fall mit Natascha Kampusch erinnert fühlt. Obwohl das ein krasser und irgendwo sicker Film, fällt die sexuelle Komponente der Entführer-Geisel-Beziehung doch etwas flach, weil der verklemmte Psycho ein fast kindliches Gemüt hat. Trotzdem kann der jederzeit explodieren. Das Spiel aus Kontrolle und Manipulation hat seinen Reiz. BROKEN 2 ist solide, aber weder der Härteste noch Beste seiner Art (siehe SCRAPBOOK).

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