Review

Inhalt: Ein Shuttle explodiert bei der Landung auf die Erde. Die Teile stürzen überall im Land ab, viele Menschen kommen mit den Teilen in Kontakt. Es stellt sich heraus, dass diese Teile einen außerirdischen Virus enthalten. Sobald der Mensch infiziert wurde und eingeschlafen ist, übernimmt dieser Virus die völlige Kontrolle...

Kritik: Der Film ist ein Remake von dem 1978 erschienen "Die Körperfresser kommen".
Das Grundprinzip ist geblieben, doch wurden einige Elemente durch neue ersetzt. So wird der Virus in "Invasion" durch erbrechen einer schleimigen Suppe übertragen. Diese wird gezielt auf andere Menschen erbrochen.
In "Die Körperfresser kommen" öffneten die infizierten Menschen den Mund und stießen eines schreienden Ton aus, sobald diese einen noch nicht infizierten Menschen bemerkt hatten. Dieses schön-schrecklicke Element gibt es nicht mehr.

Der Aufbau des Films ist solide, die Infizierung geht sehr schnell von statten, und schon bald hat man den Eindruck, dass es eigentlich fast keinen Menschen mehr gibt der nicht infisziert wurde!
Doch da gibt es noch Nicole Kidman, Ihren Sohn, Ihren Liebhaber Daniel Craig und einige Wissenschaftler.
Alle spielen Ihre Rolle souverän, doch echte Glanzleitungen sucht und findet man nicht.

Insgesamt bietet der Film einige spannende Momente, nur manche wirken ein wenig gezwungen herbeigeführt.
Immer wieder wird das Thema "menschlicher Wahnsinn" angesprochen, bei dem es darum geht, wie brutal doch jeder Mensch, abhängig von der Situation, sein kann.
Dieser Virus bietet den Menschen eine Alternative, denn er nimmt Ihnen das Menschliche und somit die sinnlosen Kriege etc.!
Kidman kommt in eine Situation, in der muss sie sich gegen einige Infizierte mit einer Waffe durchsetzen. Dieser Punkt gibt einem am Ende des Film ein wenig zum nachdenken.
Damit möchte ich sagen, dass der Hollywood-Streifen kein gänzlich misslungenes Remake ist!

Leider, und dass sage ich hier nicht zum ersten Mal (siehe Review: "I am Legend") ist der Schluss wieder einmal typisch amerikanisch, typisch neueres Hollywood.
Mann schafft es nicht ein für die Menscheit schlechtes Ende zu schreiben.
Waren in "die Körperfresser kommen" die Infizierten am Ende die Sieger, so sind es hier natürlich die Menschen, wie sollte es anders sein?!
Doch leider steht das hier, wie auch in "I am Legend", in starkem Kontrast zum Rest des Films.
Man kann dem Zuschauer nicht 90 Minuten lang vorgaukeln, dass die ganze Welt zugrunde geht, es immer mehr Infizierte/Zombies gibt und am Ende schafft es eine handvoll Helden die ganze Menscheit zu heilen/retten.
Es entsteht während des Film ein unbeschreibliches Chaos, welches gegen Ende, wenn die Rettung der Menschheit bereits vollzogen wurde, gänzlich verschwunden ist. Bloß keinerlei Scheitern zulassen, dies wäre unamerikanisch!
Dies macht ein weiteres Mal alles kaputt, und man geht mit einem unbefriedigten Gefühl aus dem Kino.
So war es bei "I am Legend", wie auch bei "Krieg der Welten"!

FAZIT:
Der gesamte Film ist souverän inszenziert und gespielt, nicht mehr und nicht weniger. Leider hat man das Ende wie so oft total versaut, denn man bastelte einen teilweise spannenden Film, schaffte es jedoch nicht einen passenden Schluss dranzuhängen. Stattdessen wirft man alles bereits Geschehene über den Haufen und heuchelt ein Happy-End daher. Daher reicht es nur für durchschnittliche 5 Punkte!

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