Obwohl ich eigentlich kein Freund von T. Miike Filmen bin, war ich doch Überrascht nicht einen völlig typisch abgedrehten Miike-Film zu sehen. Vor allem wegen R. Takeuchi wollte ich diesen Film sehen. Erzählt wird hier die Geschichte von zwei ehemaligen Waisenkindern die zu Killern wurden, dies immer wieder in Rückblenden. Teils erscheinen diese Konfus, weil plötzlich auch Zukunftseinblendungen geschehen. Völlig durcheinander scheinen auch die plötzlichen Gemetzel zwischen Gangsterbanden zu sein. Gegen Ende des Films wird, zum Glück gibt es diesmal sowas bei Miike, es zusammenhängend. Völlig befremdend sind allerdings die surrealen Effekte und Handlungsstränge. Wirklich strange wenn die beiden Helden plötzlich Engelsflügel bekommen. Der Film besticht auch durch seine Farbgebung, die in kühlen Blau gehalten und durch die krasse Hemdfarbe unseres Helden das ganze noch surrealer Erscheinen lassen.
Die Aussage das Töten von Menschen, wenn auch Bösen, zum Guten für Kinder, ist doch mehr als fragwürdig. Ich glaube auch nicht, das Eltern es lustig finden, wenn eine Kindertheatergruppe wie diese im Film ordinäre, sexistische Andeutungen unterhalb der Gürtellinie darbieten würden.
Fazit: Zum Glück nicht ganz Miike, aber normal auch nicht. Mehr etwas für Fans des nicht Normalen! Aber wer ist das schon?