Review

John Murdoch wacht auf - in einer Stadt in der es immer dunkel ist. Und sein Gedächtnis ist weg. In dem Zimmer befindet sich eine Frauenleiche. Ist er der Mörder ?
Ein geheimnisvoller Anruf von einem Arzt, der ihn warnt. Unheimliche Gestalten in langen schwarzen Mänteln verfolgen ihn. Und pünktlich um 12 wird die Welt angehalten - die dunkle Stadt verändert sich....

Nach "The Crow" waren die Erwartungshaltungen groß und Alex Proyas hat es geschafft. Den düsteren Look von "the Crow" beizubehalten. Er schuf mit "Dark City" einen kafkaesken Alptraum, der wie die Erwachsenenversion von Momo daher kommt. Die "grauen" ähm Schwarzen Herren greifen in die Zeit ein und verändern das Leben und die Erinnerungen der Menschen. Sie sind geheimnisvolle Wesen irgendwo zwischen "Cenobiten" und den Borg (ja - ein Kollektiv) un führen geheimnisvolle Experimente durch...

Die Besetzung ist bei diesem Film Top. Rufus Sewell gibt den verwirrten Helden, Kiefer Sutherland den undurchsichtigen Arzt, bei dem man nie weis auf wessen Seite er steht und Richard O'Brien (der Rocky Horror Erfinder) ist als Mr. Hand eine wirklich fiese Figur!
Jennifer Connelly ist süß wie immer und William Hurt als Polizist ist wie immer solide in seiner Rolle.

Höhepunkte sind neben der düsteren Story natürlich die FX und die Dekors. Die Ausstatter und Setdesigner konnten sich hier wieder richtig austoben - alle Bilder sind durch Kamera und Regie stimmungs voll Komponiert und machen einges her...

Also - wer auf düstere Fantasy Krimis steht - kann hier zu einem wahrhaft spannenden Vergnügen greifen - volle Punktzahl.

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