Was für eine Enttäuschung!
Wie hatte ich mir es gewünscht, dass dieser Film der erwartete Suspense-Knaller wäre!
Pustekuchen!
In Black Water passiert einfach zu wenig, um mich richtig im Sessel fesseln zu können.
Eigentlich ist der Streifen ein total gemütliches Machwerk mit einem für Sekundenbruchteile auftauchenden Krokodil.
Die Spannungsschraube wird zwar hin und wieder angezogen - aber eben zu lasch und kraftlos.
Die Dialoge zwischen den Darstellern sind situationsgebunden nicht der Burner - aber das ist nicht das Hauptproblem des Möchtegern-Thrillers.
Nein, wenn man schon keine optisch raffinierte Action zu bieten hat, sollte man keinesfalls langweilen.
Langeweile macht sich leider sehr oft breit.
Und eh der Verdacht aufkommt - ja, ich wusste zuvor, dass mich ein Spannungsfilm und kein "Horror-Alligator" erwarten sollte.
Trotzdem ist das australische Filmchen zu läppisch und banal und dazu langatmig hoch drei.
Fazit:
Ich hätte der Idee eine Burner-Zündung gewünscht!
Das Resultat ist zwar besser als OPEN WATER , aber dennoch "ohne Salz und Pfeffer" inszeniert.
Wenn doch mehr Kroko-Attacken drin wären, hätte es noch für 5 Punkte gereicht.
Der Schlusskampf ist zwar spannend und leider sehr kurz geraten.
Splatter ist sparsam und nicht sehr gut platziert.
Identifikation mit den Hauptfiguren (Grundfaktor bei solch einem Film) ist nur oberflächlich vorhanden - dafür sind die drei Leute nicht publikumswirksam genug.
Schade, schade ... Schande, so eine Story fährt man doch nicht an die Wand!