Wenn man an Schulfilme aus dem Thriller-Bereich denkt, dürfte bei den meisten Leuten „Die Klasse von 1984“ an erster Stelle stehen. Massaker in Klasse 13 kam paar Jahre davor raus und braucht sich nicht zu verstecken, denn er bietet ebenfalls eine starke Story, die aber ein wenig mehr Feinarbeit benötigt hätte, weil hier die Täter/Opfer Umkehr etwas zu schnell und einfach geschieht.
Die Schläger von der Schule sind fies und mobben jeden. Der Neuling an der Schule ist ein Einzelgänger und nimmt den Kampf gegen sie auf. Das Ganze ist spannend gemacht und bietet später eine interessante Wendung. Ein paar schöne Todesszenen werden auch geboten, die man aber teilweise hätte auch spektakulärer inszenieren können. Vielleicht lag es am Budget, das bei dem Film nicht besonders hoch war.
Die beiden Hauptdarsteller sind gut gewählt und in der zweiten Hauptrolle ist Andrew Stevens in seiner ersten großen Filmrolle zu sehen. Bis heute ist er sogar noch im Filmgeschäft tätig. Er ist nicht nur Schauspieler, sondern hat auch Regie geführt und über 100 Filme produziert.
Die Filmmusik ist sehr unauffällig, aber wohl passend, da mir bis auf das Vor- und Abspannlied nichts aufgefallen ist. Die beiden Lieder am Anfang und Ende finde ich nicht besonders passend. Vielleicht auch deswegen, weil so softe 70er Musik nicht mein Musikgenre ist.
Alles in allem, ein gelungener Film, der mit einfallsreichen Morden, guten Hauptdarstellern und einer spannenden Handlung, gute Unterhaltung bietet.
Fazit: Spannender Schul-Thriller, der sich vor anderen Filmen aus dem Genre nicht zu verstecken braucht.