Review

kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 02.06.2008

In Begleitung etwaiger Klischees (aufmüpfiger Junge, der seinen gutherzigen Vater nicht respektiert und stattdessen einen Verbrecher bewundert; und natürlich darf der Vater später beweisen, was in ihm steckt) lebt "Todeszug nach Yuma" in der ersten Hälfte zwar eindeutig ausnahmslos von dem Spiel der Edelmimen Christian Bale und Russell Crowe, spätestens zur Halbzeit jedoch nimmt die Dynamik ihren eigenen Verlauf und das Finale ist Mitfiebern pur. Dank Crowe wird auch ein anthropologischer Exkurs über Moral, Einstellung und Verhalten im wilden Westen angedeutet, der durchaus interessant pointiert wird am Ende, was den Klischees dann gütigerweise auch ein wenig entgegenwirkt.
Die Inszenierung ist verhalten, aber nicht bieder, modern, aber nicht stylish, eben angenehm neutral, so wie es sein muss.

*weitere Informationen: siehe Profil

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