Review

Rob Zombie ("House of 100 Corpses", "The Devil's Rejects") hat mit seinem recht frei interpretierten Remake des Urvaters aller Slasherfilme einen recht interssanten Film abgeliefert.
Während Micheal Myers Kindheit im Original nur kurz angeschnitten wird, widmet Rob dem jungen Myers die erste Filmhälfte. Und das recht gelungen! Der übersinnliche Ansatz fällt hier komplett weg, und die Handlung konzentriert sich auf die Lebensumstände des introvertierten kleinen Jungen, der sich im Laufe des Films zu einer seelenlosen Killermaschine entwickelt. Zombies Hang zu vulgären Ausfällen in den Dialogen trägt in der Myers - Familie durchaus zu einem gewissen Realismus bei, was die asozialen Verhältnisse, in denen Myers aufwächst, verdeutlicht. Jedoch schleicht sich die Fäkalsprache auch in die Dialoge der Babysitterinnen, was sie wie degenerierte Vorstadtschlampen wirken lässt. Ein weiterer Minuspunkt: Nach der gut inszenierten ersten Mordnacht fängt der kleine Michael auf einmal wieder an zu sprechen, was der Atmosphäre sehr schadet. Alles in allem ist das Remake dennoch bedeutend besser als die fast durchweg grottigen Sequels.

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