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Diana kommt von Texas nach New Mexico, um dort als Tänzerin zu arbeiten. Mit einem Stripclub hatte sie nicht gerechnet, doch Schulden, Drohungen und Geldmangel lassen ihr keine Wahl. Als sie sich an Prostitution versuchen will, findet sie sich nackt in endloser Wildnis wieder, gejagt von einem Mann, der nur noch an der Jagd nach zweibeinigem Wild Vergnügen findet.


Günstig abgedrehte Exploitation-Version von The Most Dangerous Game auf TV-Niveau. Der Film braucht extrem lange, um zumindest ein bisschen Fahrt aufzunehmen und es dauert geschlagene 42 Minuten, bis Diane in der Wildnis landet. Zuvor wir ein kläglicher Versuch einer Figurenzeichnung unternommen, was bequem in der Hälfte der Zeit hätte erledigt werden können.

Danielle De Luca gibt sich sichtlich Mühe, ihre Rolle glaubwürdig zu spielen und letztlich ist es einzig ihr zu verdanken, dass der Film nicht gänzlich baden geht. Denn auf Schauwerte wird nahezu vollständig verzichtet, soweit man die Präsentation zweier nackter Frauen in der Wildnis nicht als solche bezeichnen mag. Die Morde geschehen spannungsfrei und vorhersehbar fast völlig im Off, ein paar Härten sind lediglich im Finale zu finden und das Ende vermag zu überraschen.


Belangloser, zu lang geratener Thriller ohne Thrill, dafür mit Joe Mantegna in einer Nebenrolle. Hätte vielleicht als Folge von Criminal Minds besser funktioniert. Kann man gut drauf verzichten.

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