Review

Es ist nicht ganz einfach diesen Film zu beurteilen. Er fing eigentlich gut an, setzten "falsche" Fährten, um den Zuschauer zu verwirren. Doch nach nicht einmal 30 Minuten wurde der Killer und das Motiv entarnt. Bei einer Lauflänge von fast 100 Minuten, ist das natülich viel zu früh. Es kamen dann folglich auch keine Überraschungen mehr und man wusste genau, was passieren wird. Auch das letzte "Rätsel", was am Schluss aufgelöst wird, ahnt man schon nach den ersten 30 Minuten, darum wollte auch keine Spannung mehr aufkommen. Auch das "Spiel":"Wie lange kann ich jemanden foltern, bis dieser um den Schmerzen zu entgehen, seine Liebste(r), Oma/Kinder/Bruder, duch einen Stromschlag tötet!" erinnert stark an Saw. Natürlich spielt Saw in einer ganz anderen Liga! Wer bei diesem Film Splatter Szenen erwartet, wird schwer entäuscht werden.
Die Schauspielerischen Leistung waren eingentlich soweit in Ordnung.
Natürlich gab es auch Szenen, die sehr unglaubwürdig rüber kamen. Z.b. ganz am Anfang schickt der Polizist seine neue Partnerin nachts alleine zu einer Gruppe Machos der übelsten Sorte. Oder als die zwei in ein Haus voller Junkies kommen, sind sie nur mit einer Taschenlampe "bewaffnet". Auch als sie frisches Blut am Geländer entdecken, hielten sie es nicht für nötig, ihre Waffen zu ziehen. Und dann bei der Verfolgung des vermeintlichen Killers, wird der eine Polizist mit einem Narkosepfeil getroffen, die auch sofort wirkte. Seine Partnerin folgte dem Flüchtigen, aber Verstärkung hat sie nicht angefordert, stattdessen kauert sie in einer dunkeln Ecke und "pisst" sich vor Angst fast in die Hose.
Ja, alles in Allem kann ich dem Film gut gemeinte 3 Punkte geben. Schade, man hätte sicher mehr daraus machen können!

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