Da haben wir wieder einen von der Sorte "Hostel"-meets-"Saw". Normalerweise absolut nix für mich, da ich dieser Pseudo-Horror-Reihe um Schlachter die aus Lust an der Freud mir nichts dir nichts Leute niedermetzeln und deren 15-20-jährigen Fans ebenso die Lust auf's foltern zu kommen scheint, absolut nix abgewinnen kann.
Nun, hier gehts allerdings um "WAZ". Einige werden beim Anblick des Covers feuchte Augen bekommen, da einige richtig schlaue Grafiker dem geneigten Genre-Freund eine kleine Taschenspielerei vor die Linse gelegt werden. Ist man ganz fiffig und lässt sich vom blutigen Cover nicht ganz ablenken, so könnte man darauf kommen den Filmtitel rückwärts zu lesen. Was haben wir da? ZAW! Ja, man liest richtig.. Was ein raffinierter Schachzug! Leider weiß der Zuschauer erst beim schauen was"WAZ" wirklich bedeutet. Ist im Endeffekt auch total egal.
Die Story ist allerdings eher an "Sieben" angelegt als an "Saw" oder gar dem Grenzdebilen "Hostel". Hier schleicht aber anstatt Brad Pitt der Schwede Stellan Skarsgard (King Arthur, Deep Blue Sea) durch die düsteren Kulissen. Mit seiner Partnerin (Melissa George) versucht er einige skurril wie brutale Morde aufzuklären. Alle Opfer hat post mortem "WAZ", eine Formel, eingeritzt bekommen.
Zugegeben, klingt scheiße... Ist es allerdings nich zu 100%. Darstellerisch lahm versucht Skarsgard das Zepter an sich zu reißen. Melissa George schaut den gesamten Film wie ein begossener Pudel drein. Mag wohl daran liegen das sie im gesamten Film wie einer aussieht. Unattraktiv, untalentiert und durchweg nervig kommt das Weib daher. Einzig Selma Blair weiß mal wieder nicht durch schaupielerisches können zu überzeugen, mehr durch ihr Aussehen. Aber das ist natürlich Geschmackssache. Mir gefällt sie jedenfalls auch mit Narben besser als der Laubfrosch George..
Nun für die Splatter-Kiddie-Fraktion. Das was ihr wollt könnt ihr kriegen. Der Gewaltgrat ist knapp über dem Durchschnitt. Keine wirklichen Innovationen oder Überraschungen beinhaltet dieses "Kunstwerk". Einzig und allein die Tötung des Kindes ist schwer verdaulich. Der Rest geht einem gelinde gesagt am Allerwertesten vorbei..
FAZIT:
08/15 Genre-Ware aus dem Videotheken-Regal. Nix neues, dafür viel altes. Schwache Darsteller die mit lustloser Miene durch die verregnete Stadt stakseln oder Appartment-Zimmer-Türen eintreten nur um einen Blick auf "nichts" zu erhaschen. Dieses "nichts" trifft nun mal wieder auf diesen Streifen zu. Absolut unterster Durchschnitt!!
3/10