Gestern im Kino gesehen. Wahrscheinlich einer der besseren Filme die zur Zeit in Kino laufen. Der Film hat mir durchaus gefallen, währe nicht so verdammt amerikanisch. Der Film hätte in seinen schönen Momenten, Landschaftsbildern usw. schwelgen können, aber nein alles muss ständig mit irgendwelchen blöden Pathos und überflüssigen Geschwafel untermalt werden. Würde in diesen Film sagen wir mal min. 50% weniger geredet, wäre auch um einiges besser gewesen. Man hätte der Wildnis und der Natur einfach mehr Platz lassen sollen und sie alleine für sich sprechen lassen. Der ständig erhobene Zeigefinger, geht eben teilweise auf die Nerven und das ganze bewegt sich oft harrscharf an übermäßigen platten Kitsch. Ansonsten kann man aber sagen was z.B. den Hauptdarsteller Emile Hirsch ( The Girl Next Door ) betrifft das er wirklich schöne solide Arbeit leistet und seinen überheblichen sowie naiven Charakter glaubwürdig rüber bringt. Auch die Cinematographie ist hier stellenweise richtig schön ... aber diesen Bildern wird wie gesagt meiner Meinung nach zu wenig Zeit eingeräumt um abgedroschenen Geschwafel Platz zu machen. Schön ist auch wirklich das sich der Film wirklich seine Zeit lässt seine Geschichte zu erzählen. Im Großen und Ganzen zwar kein perfekter Film aber ein guter Film der sich auf jeden Fall lohnt angeschaut zu werden, allein schon wegen den schönen Soundtrack.