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Außerirdische Roboter haben die Erde erobert. Die Menschheit wurde gezwungen im Untergrund zu leben. Nach dreihundert Jahren der Schreckensherrschaft entwickelt eine Gruppe von Rebellen einen Plan, die Roboter zu besiegen. Der ultimative Kampf zwischen Mensch und Maschine steht kurz bevor.

Ich weiß langsam nicht mehr, ob man das was die Asylum Leute machen als frech oder als mutig bezeichnen soll. Kaum hat irgendein Film ein gutes Einspielergebnis, legt Asylum nach, dreht zu ähnlicher Thematik irgendeine dreiste Kopie, ändert minimal den Titel, bringen ihren Billigschrott unter die Leute und hoffen so an einige billige Dollars zu kommen.
Die Geschichte von Transmorphers erinnert dabei aber eher an Terminator 2. Hier bekommen die Menschen die Quittung dafür, das sie freundliche Botschaften ins All schickt und als Gäste böse Roboter-Inasoren zu Besuch kommen. Woher genau und was die auf der Erde eigentlich wollen bleibt zwar im Dunkeln, auf jedenfall währte der Krieg schon so schlappe 100 Jahre, 90% der Erdbevölkerung wurden sofort pulverisiert und lediglich im Untergrund existiert noch ein geringer menschlicher Widerstand. Ich möchte dabei gar nicht wissen, wie die dort so Nebensächlichkeiten wie Treibstoff oder Nahrung über so einen langen Zeitraum produziert haben, oder auch warum alle Darsteller mindestens 20 Jahre zu jung für ihre Rolle sind, viel spannender fände ich zu wissen, wie die luschigen Invasoren die Truppe nicht entdecken konnten, obwohl die Abschußrampen der Flieger direkt sichtbar in einem aufklappbaren Hangar sind.
Auch sonst gibts nichts gutes zu vermelden, für die deutsche Synchro kann der Film nix, wirkt aber so als hätte man die schlechtesten Synchronsprecher Deutschlands zusammengetrommelt oder die Leute waren einfach besoffen, wer weiß. Die Darsteller sind keinen Deut besser, wer beim großen Catfight als Zuschauer nicht in spontane Lachkrämpfe verfällt, hat kein Gefühl für gefilmte Hilflosigkeit. Leider spielt sich der Rest dann auch noch todernst ab, ein wenig Willen zur Selbstparodie hätte hier sicher nicht geschadet. Stattdessen gibts jugendliche Militärs, die völlig sinnlose Diskusionen in halbdunklen Räumen führen, um die spartanischen Kulissen weniger auffallen zu lassen (hat nicht geklappt, Leute). Überhaupt die Dialoge, so viel verbalen Sondermüll muß man sich erstmal einfallen lassen, overacting ist Trumpf und jeder Darsteller versucht sich so gut zu blamieren wie er/sie nur kann.
Die CGI ist auch schwach, aber immer noch das Beste auf dieser Veranstaltung (manchmal jedenfalls). Leider haben die Bots nur wenig Screentime, denn wie gesagt stattdessen sind ja immer mächtig wichtige Gespräche zu führen, die ja auch billiger zu verfilmen sind. Action wird ohnehin kleingeschrieben, da kann man schon froh sein, wenn irgendwelche Soldaten ihre Spielzeuggewehre abfeuern und die Post Production die Mündungsfeuer richtig einkopiert hat. Handlung der Außenaufnahmen bestehen dann aus exakt einem Abwasserkanal und einem alten Fabrikgelänge. Vor der Tiefstnote rettet sich Transmorphers lediglich dadurch, das ich mich aufgrund der gezeigten Schlechtigkeit einige Male beinahe vor lachen weggeschmissen hätte und natürlich sogar ein wenig Respect dafür, das die Jungmimen auch den dümmsten Text ernsthaft vortragen, bei den jeder andere lauthals losgeprustet hätte. Natürlich bin ich aber sofort dabei sobald Transmorphers 3 in der Glotze läuft.
2/10

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