Nun findet die Bourne-Reihe ihren Abschluss, der mit Spannung erwartete dritte Teil der Reihe zeigt noch mal, was er drauf hat. Das "Bourne Ultimatum" lässt es nochmal richtig krachen - es gibt nicht nur schnelle Verfolgungsjagden, waghalsige Stunts und harte Martial-Arts Kämpfe - es werden auch alle offenen Fragen beantwortet. Jason findet endlich seine wahre Identität
(die ich auch nicht verraten will für alle, die den Film noch nicht gesehen haben). Darin besteht auch der Reiz der Reihe, es wirkt nicht alles vorhersehbar und bleibt bis zum Schluss spannend.
Nun zur Handlung: Jason Bourne sieht sich mit der CIA auf direktem Konfrontationskurs, er will endlich die Wahrheit über sich ans Licht bringen. Erschwerend kommt hinzu, dass Jason mit Gewissensbissen zu kämpfen hat, weil er seine Freundin Marie nicht retten konnte (die im zweiten Teil der Reihe, gespielt von Franka Potente, ums Leben kam). Im übrigen kriegt Jason immer öfter Flashbacks die ihm zeigen, wie er zum Agenten wurde. Jason muss sich nicht nur mit neuen Gegnern rumschlagen, sondern kriegt auch noch neue Verbündete wie z.B. die CIA-Agentin Nicky Parsons und Pamela Landy, die ihm bei der Aufklärung helfen wollen; Was sich schnell als sehr riskant erweist, da Jaon feststellen muss, dass er vom Jäger zum Gejagten wird.
Matt Damon wirkt in seiner Darstellung als "Agent ohne Gedächtnis" sehr überzeugend, er schafft es hervorragend, der Figur "Jason Bourne" Leben einzuhauchen. Bourne's Gegenspieler hingegen, der von David Strahairn dargestellt wird, der Jason Bourne endgültig ausschalten will. Hilfe bekommt Bourne (wie oben bereits erwähnt) von Nicky Parsons (gespielt von Julia Stilles). Meiner Meinung nach wirkt sie in der Rolle etwas unscheinbar, für mich stellte sie eine Art Ersatz für Franka Potente dar. Ich weiß nicht, wie ihr das seht. Daniel Brühl bekommt auch einen kleinen Einsatz: Er spielt Marie's Bruder. Joan Allen spielt Pamela Landy und ich finde, sie macht ihre Sache ausgezeichnet. Die Darstellung, die sie abliefert, ist mehr als gelungen. Man sieht wirklich, wie Pamela Landy Zweifel hegt ob sie das, was sie tut noch richtig ist.
Jason Bourne verleiht dem Agentengenre etwas Menschliches, er hat weder das Agentenspielzeug eines James Bond, noch steht ihm ein Q zur Seite - Jason ist ganz auf sich allein gestellt. Er muss mit dem auskommen, was er hat: Seine schnelle Auffassungsgabe, seine Ausbildung und seine Intelligenz.
Ich will keinesfalls James Bond kritisieren, aber auf mich wirkt dieser halt so, als ob er übermenschlich wäre. Mal zückt er dieses oder jenes Hilfsmittel, oder er reißt einen lockeren Spruch, um seinen Gegenspieler zu verspotten.
Dies tut Jason Bourne nicht: Er leidet unter Selbstzweifeln, Gewissensbissen und unter der Tatsache, dass er nicht weiß wer er ist und auch den Drang verspürt, es heraus zu finden. Ich finde, das macht ihn menschlich. Er ist eher wortkarg und sein Pourdou macht eher Witze und lockere Sprüche.
Um zum Abschluss zu kommen: Jason Bourne wirkte immer sehr menschlich und verletzbar und ich denke das ist das, was die Reihe ausmacht: Ein "menschlicher" Agent.
Fazit: Nun kommt die Wahrheit ans Licht, die Reihe findet einen mehr als gelungenen Abschluss.