The Bone Eater
Na das geht ja schon zum wegrennen los.
Drei lustige Bauarbeiter arbeiten auf einer Baustelle in Arizona. Der Dicke Schaufelbaggerfahrer mit seinem gelben Helm kann nicht weiter baggern, weil etwas die Schaufel blockiert. Die anderen zwei sehen nach und entdecken alte Knochen. Nun ganz plötzlich fügen sich wie aus Zauberhand die alten Knochen zusammen und es entsteht ein schauriges Skelett. Das haucht grünen Nebel aus und unser Baggerfahrer „Meller“ löst sich wie in Luft auf, als er mit dem Nebel in Berührung kommt …
Ohh No, what a fuck…?
Nun ist die gesamte Frühschicht auf der Baustelle und in der Grube finden sie alte Relikte, die allerdings aussehen wie frisch platziert. Von den Dreien aus der Nachtschicht fehlt jede Spur. Mr. “Richard Dick Krantz“ (Jim Storm) ist Baulöwe und Investor von dem Bauprojekt. Er will, dass die Funde nicht an die Öffentlichkeit kommen, und gibt Anweisung die Grube mit samt den Relikten wieder zuzubuddeln. Ein Stückchen von der Baustelle entfernt, befinden sich Archäologie Studenten, die einen alten Knochen finden. (Die Wüste scheint voller Knochen zu sein) plötzlich bebt es, nein kein Erdbeben denn das schaurige Riesen Skelett taucht fauchend auf und killt in einem rasanten Tempo die verängstigten Studenten.
Nun zu unseren Helden Sheriff „Evans“ (Bruce Boxleitner), der sich um die Vermisten kümmert. Als alter Halbblutindianer fängt er mit der Suche bei seinen indianischen Freunden an, den „Katona“ Indianer. In der Schwitzhütte gibt Häuptling „Storm Cloud“ (Michael Horse) unserem Sheriff belehrbare und weise Worte mit auf dem Weg. „Black Hawk“ (Adoni Maropis) ein leicht rassistischer Stammeskrieger, der für die Rechte des Stammes kämpft, will sich mit dem „Geist“ des Bösen verbinden.
Schließlich müssen auch noch drei harmlose Landvermesser dran glauben. Beim vermessen bebt es und zack ist unser Gerippe wieder da. Das tötet auf bekannte weise, leistet sich noch ne Verfolgungsjagd mit nem hergezauberten Staub und Knochenpferd, das nun zwei Cross-Motorräder verfolgt und die Fahrer dann killt, in dem sie sich wie in Luft auflösen. „Black Hawk“ beobachtet dies und will das Böse benutzen, um den weißen Mann zu besiegen, was Häuptling „Storm Cloud“ nicht so toll findet.
Okay, Sheriff „Evans“ reicht es jetzt, nachdem das böse Skelett erneut aufgetaucht ist, und bereitet sich auf den Kampf vor. Vorher muss aber noch Baulöwe “Richard Dick Krantz“, sein Chauffeur „Jimmy Winger“ (Robert Clotworthy) und seine Security Truppe abtreten, da das Skelett mal wieder der guten alten Baustelle einen Besuch abstattete. Mittlerweile ist auch die ominöse „Heilige Knochen Axt“ eine Art Tomahawk wieder aufgetaucht, denn die Legende sagt, das „Bone Eater“ (das schaurige Skelett) nur mit der „Heilige Knochen Axt“ besiegt werden kann. Gewehrkugeln machen ihm zumindest nichts aus.
„Bone Eater“ ist ein böser Dämon, der einst ein großer Schamane war, so entstand der Legende nach der Fluch von Torak. So muss Sheriff „Evans“, nachdem er angeordnet hat, seine Tochter und indianische Freundin in Sicherheit bringen zu lassen, noch vor Sonnenaufgang sich „Bone Eater“ stellen. Sheriff „Evans“, ist jetzt zu seinen Wurzeln zurückgekehrt, erledigt zu erst „Black Hawk“ und jetzt kommt der grandiose mini Showdown … Achtung, ein Axtwurf und unser Gerippe verschwindet in der Straße unter dem Asphalt.
Das war es! Also so was richtig Beklopptes habe ich wirklich schon lange nicht mehr gesehen. Das toppt in Sachen billig so einiges und kann sich auf der Skala des schlechten Films ganz oben mit einreihen. FSK 12 ist hier weit übertrieben, was soll das sein? Kinderzimmer Production? Der Film ist doch in der Budelkiste beim Spielen entstanden.
Ich mag ja Trash Filme, aber auch hier gibt es Grenzen.
Fazit:
Kann man sich erst ab 1,5 Promille anschauen, um eventuell seinen Spaß an dem Film zu haben. Von mir ganz Eindeutige 1/10.