Review

Eine Gruppe von Jugendlichen (Twens, die Jugendliche spielen) wird von einem Unbekannten in ein Waxmuseum eingeladen. In diesem sind Szenen aus sämtlichen Horrorklassikern nachgestellt: Werwölfe, Vampire, Mumien, Zombies und sogar der Marquis de Sade werden hier als Waxfiguren ausgestellt.
Doch wehe dem, der die Absperrung übertritt: Der findet sich nämlich ganz schnell in einer anderen Dimension wieder, wo die eben noch dargestellte Szene plötzlich blutige Realität ist ...

WAXWORK schildert also episodenartig die einzelnen Szenarien, von denen die Teenies verschluckt werden.
Auch wenn die Story nicht gerade intelligent daherkommt, ist sie passabel umgesetzt und hat sogar ein Quäntchen Kultpotential.
Der Film fängt unterhaltsam an, lässt dann aber nach und der Showdown, in dem eine Horde alter Männer das Waxmuseum stürmt, um den zu Leben erwachten Monstern Einhalt zu gebieten, kommt dann sogar richtig lächerlich, unspektakulär und blöd daher.

Als (Horror-)Komödie geht der Film nicht wirklich durch, da er dafür einfach nicht witzig genug ist. Horrorfans dürften WAXWORK aber wegen seinen wenigen, aber gelungenen und harten Splattermomenten dennoch etwas abgewinnen können (ein Körper wird in der Mitte auseinandergerissen, ein Kopf platzt ...)

Mein Fazit:
Nicht wirklich mitreißend, kein Effektgewitter, aber kultig und durchaus unterhaltsam. Old-School-Horror eben!
Für Leute, die sich Kenner nennen wollen, ist der Film aber unumgänglicher Pflichtstoff!

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