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Eine Gruppe von Jugendlichen verliert sich in einem Wachsfigurenkabinett, das berüchtigte Unholde und Fabelwesen ausstellt. Die Installationen entführen die unvorsichtigen Besucher in Parallelwelten und rauben ihnen die Energie, um dem Besitzer (David Warner) zur Weltherrschaft zu verhelfen…

Eine unbeschreiblich fade, möchtegern-anarchische Horrorkomödie, die im Schweinsgalopp einschlägig bekannte Schreckensszenarien abklappert, ohne die geringste Ahnung von Vampiren, Zombies oder Werwölfen erkennen zu lassen. Vielmehr wirken die einfallslosen Episoden gerade so, als hätte Autor und Regisseur Anthony Hickox nur rasch einige Stichworte im Lexikon nachgeblättert, um die schwache Handlung notdürftig aufzubrezeln. Das törichte Ende will dem genreerfahrenen Publikum, an das der Film sich mit seinen Anspielungen offenbar wendet, allen Ernstes weismachen, die Angst vor dem Unheimlichen ließe sich mit einem klarem Kopf und tapferem Waffeneinsatz besiegen. Die hochkarätigen Vorbilder, denen Hickox sein Debüt im Abspann widmet, hätten ihm ein besserer Lehrmeister sein sollen und dürften sich angesichts des lauen Ergebnisses, das statt Witz und Schauer nur endlose Langeweile verbreitet, verlegen abwenden.

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