Review

Die Story ist zwar recht einfach gestrickt, trotzdem hat mir der Film gut gefallen. Der Score ist super, Simonettis geflüstertes "mater" erinnert positiv an das "witch, witch" von "Suspiria". Auch sonst gibt es am Soundtrack nichts auszusetzen.
Der Film wird eindeutig von (gut gemachten) Gewaltszenen dominiert, die für Srgentos frühere Filme kennzeichnenden Farbspielereien sucht man fast vergebens, vermisst hab ich sie aber auch nicht. Teilweise wird's wieder etwas trashig aber das hat mich an den Argento-Filmen noch nie gestört.
"La terza Madre" kann zwar nicht an die Atmosphäre von "Suspiria" (der eindeutig der beste Teil der Trilogie ist) anschließen, denn dafür ist die Handlung dann doch zu flach, insgesamt ist der Film aber trotzallem unterhaltsam, die Story mag zwar etwas zusammenhanglos sein aber wenigstens kommt dabei keine Langeweile auf. Und einige gute Szenen reißen den Film großteils wieder raus.
Abzüge aber gibt's für das nicht so gelungene Finale, da hätte ruhig mehr herausschauen können, auch die Entdeckung eines Geheimgangs wurde, nebenbei bemerkt, in "Suspiria" besser gelöst. Das Ende war dann doch etwas zu lasch.

Alles in Allem ein, meiner Meinung nach, guter (wenn auch nicht überragender) Abschluß der Mutter-Trilogie.
Wenn man nicht mit allzu hohen Erwartungen an den Film rangeht wird man auch nicht enttäuscht werden.

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