Der Vorspann versucht, die total beknackte Story (und die ist zweifellos beknackt) als True Crime zu verkaufen, in Brooklyn um 1973 soll es passiert sein. Aus dem Lachen wieder heraus gekommen sehen wir danach das Haus des unglaublichen Geschehens: Prostitution und illegale Abtreibung unter einem Dach, klingt praktisch und ist vor allem übles Gestümper, wenn Big Mama mit dem Kleiderbügel an Schwangeren herumpfuscht. Dieses Mal ganz besonders, denn das Ungeborene, welches schnell mal durch die Toilette entsorgt wird, mutiert in der Kanalisation dank Giftmüll zu einem lebendigen Monster. Sein Rachefeldzug gegen die Bewohner und Gäste des Etablissements ist blutig, rasch auf eine beachtliche Filmmonstergröße angewachsen wird die Nabelschnur zum tödlichen Fangarm und der erste Kopf rollt. Nach jeder Massakrierung mit dem überdimensionierten Gebiss oder den Krallen folgt der Abgang durch die sanitären Rohrleitungen, willkommen in der Trashwelt von Francis Teri, wer immer das auch sein mag. Das Haus ist zu aller Überraschung auch noch verschlossen und das Fenster von einem Tentakelfleischklumpen versperrt, Grund genug in dem wirren Konstrukt für die C-Mimen, immer wirrer zu reagieren und immer schrägeres Zeugs zu erzählen. "Du störst meinen Gedankengang" beschwert sich da einer, "Das ist nicht fair" erwidert der andere, wen wundert da noch, dass die Streitereien wie bei den Lemmingen enden. Das Monster ist sichtlich bemüht, den Haufen zu dezimieren, mit der Statur eines schleimig-knochigen Aliens und den großen Kulleraugen kein Problem. Die Diskrepanz zwischen halbwegs ernsthaftem Horroranspruch und unfreiwilliger Trashkomik wächst auf ein beachtliches Maß, das meinte das Cover wohl mit "Unfassbar" und "Bizarr". Bizarr ist es schon, wenn der böse Junge der Gruppe ein blankes Eisenrohr mit Gebrüll in den Sicherungskasten rammt, bis er brutzelt, oder sich eine Prostituierte lieber eine Kugel in den Kopf schießt. Es ist ja mitnichten so, dass sich für den Zuschauer die Situation unheimlich ausweglos darstellt, vielmehr unterstützt es das Monster in seinem Treiben, um schneller noch zum Abschluss zu kommen und der wartet mit einer Pointe auf, nach der wahrscheinlich der Begriff beknackt erfunden wurde. Was dann die Zersetzung eines Menschen bis zum Skelett während des Abspanns zu bedeuten hat, bleibt das große Geheimnis, waren wohl zu teuer, die Effekte, um sie in die Tonne zu treten.
Fazit: Spannend nun wirklich nicht, trashig allemal, dieses absurd-komische Filmchen. 5/10 Punkten