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Quentin Tarantino´s Filme sind heute nicht mehr wegzudenken. Und gerade diese Filme machten Quentin Tarantino berühmt: Reservoir Dogs, Sin City, From Dusk Till Dawn. 2 Jahre nach „From Dusk Till Dawn“ entstand „Jackie Brown“. In diesem Film spielt Pam Grier die Hauptrolle. Der Film bietet viele berühmte Darsteller und auch sonst besitzt "Jackie Brown" einen guten Eindruck. Doch wenn man 145 Minuten von seiner Zeit opfert und den Film sieht. Ist der schöne Eindruck dahin.

Quentin Tarantino hat wirklich perfekte Darsteller eingesetzt. Da hätten wir Samuel L. Jackson, einen grandiosen Robert De Niro, eine sexy Bridget Fonda und einen gut aufgelegten Michael Keaton. Das klingt doch alles sehr gut. Und wenn ich ehrlich bin sind die Darsteller das einzig perfekte an dem Film. Denn auch wenn der Film für mich lahmer Durchschnitt ist. Kam ich vom Fernseher einfach nicht weg.

Die Story in dem Film ist ziemlich gelungen. Leider aber stellenweise auch etwas verwirrend. Gerade im Mittelteil. Trotzdem findet man den Anschluss ganz leicht wieder. Und gerade am Ende entsteht ein „Aha“ Effekt. Trotzdem ist die Story für 145 Minuten zu Kurz. Das wusste wohl auch Quentin Tarantino. Und er zog den Film in einer großen Länge.

Doch wie schaffte er das? Ganz einfach! Mit Gesprächen! Der Film ist stellenweise extrem langweilig. Das kommt weil oft simple Gespräche extrem langgezogen wurden. Und so geht es eigentlich den ganzen Film lang. Man sieht kaum Action oder Ballereien. Am Ende fallen zwar ein paar Kugeln die allerdings nicht der Rede wert sind.

Trotz der bösen Kritik besitzt der Film auch einen ziemlichen Charme. Gerade Robert De Niro spielt eine merkwürdige Rolle. Er spielt einen abgehalfterten Typen der sich eigentlich den gesamten Film nur langweilt bis er am Ende abgeknallt wird. Und der sich zwischendurch mit Bridget Fonda begnügt. Also nochmal die Darstellung ist einfach Grandios.

Die Synchronisation ist eigentlich perfekt. Nur bei Samuel L. Jackson ist die Synchronisation wie ich finde total schlecht. Diese Stimme passt einfach nicht. Die Musik im Film ist ebenfalls gelungen. Sie ist zwar nicht mehr der neuste Jahrgang. Trotzdem hat sie mir gefallen. Das ist man aber auch gewöhnt von Quentin Tarantino.

Spannung ist ebenfalls in diesem Film Mangelware. Trotzdem gibt es einige überraschende und schnelle Schussszenen. Wie als Louis die Hure Melanie erschiesst. Trotzdem ist Spannung hier Fehlanzeige. Wie die Action. Für mich ist dieser Tarantino Streifen nur Durchschnitt. Auch wenn ein paar positive Elemente in dem Film auftreten.

Fazit: „Jackie Brown“ überzeugt nur von der Darstellung und der Musik. Leider ist die Story ziemlich lang gezogen. 90 Minuten hätten auch gereicht. Spannung und knallharte Action sind hier nicht zu finden. Es gibt wahrhaft bessere Tarantino Streifen. „Jackie Brown“ ist zwar nicht schlecht. Trotzdem haben die Längen hier das Programm gemacht.

Kurzfazit: Lahmer „Krimi“ mit tollen Darstellern.

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