Alle Kurzkommentare


4

Einer von Tarantinos unbedeutenderen, weniger erfolgreichen Filmen. Das hat schon seine Gründe, denn die überlange und (weil eben Tarantino) geschwätzige Blaxploitation-Hommage bietet nur sehr wenig an Action, Humor, Gewalt oder Thrills. Der Meister baut wieder seine vielen kleinen Anspielungen auf das Kino vergangener Tage ein sowie irgendwelche schrägen 1970er Songs, die ihm persönlich gefallen. Außerdem darf sein Liebling Samuel L. Jackson nicht fehlen, der flucht wie ein Hafenarbeiter. Nützt alles nichts: Die Nummer schaltet niemals einen Gang höher, dümpelt nur ständig so vor sich hin. Der Streifen ist ungefähr so reizvoll wie seine Hauptdarstellerin mittleren Alters, die aufgeblähte und im peinlichen Stewardessenkostüm rumwatschelnde Pam Grier. Eine Jackie Brown kann einer Foxy Brown nie und nimmer das Wasser reichen. Dann lieber die echten alten Blaxploiter gucken.

10

Einer meiner Lieblinge von Tarantino! Die Story dauert zwar lang, aber es passiert immer irgendwas & es bleibt spannend! Eine Starriege, die seinesgleichen sucht & auch hier natürlich coole Sprüche! Und eine Musikauswahl, die immer zu 100% passt und einfach Spaß macht! Ich liebe einfach Filme, wo jeder jeden verarscht :D

8

Mhmm... Hochgenuß. "Jackie Brown" ist zwar nicht unbedingt ein typischer "Tarantino", aber doch auf jedenfall genial. Samuel L. Jackson sollte sich zwar keine langen Haare wachsen lassen, spielt aber superb. Doch unübertroffen in diesem Movie bleibt Pam Grier als Hauptperson und Charme-Bombe Jackie Brown. Beste Szene des Films? Hmm ich würde mal sagen die Einkaufscenter-Szene aus drei Perspektiven. Mein Geheimtipp: Kifferin und Jeden-immer-gerne-zu-jeder-Zeit-fickende Bridget Fonda als Luder von Boß Ordell (Jackson). Insgesamt ein überordentlicher Film, den man sich gerne öfter hintereinander anguckt. 10/10

0

Eine kleine Enttäuschung dürfte zumindest das erste Anschauen gewesen sein. Aber vielleicht war auch die Erwartungshaltung zu hoch! Nichtsdestotrotz mangelt es dem Film an inszenatorischen Raffinessen und gewohnter Kaltschnäuzigkeit. Die Story lebt von ihren skurrilen Charakteren, dem sleazigen 70er Black-Power-Ambiente und dem Talent der routinierten Darsteller. Aber es ist nicht wegzuleugnen, daß es so aussieht, als hätte Tarantino irgendwann selber gemerkt, daß in "Jackie Brown" zuviel geredet wird, und dann versucht hat, seinen Film mit ein paar belanglosen Gewalteinlagen aufzumotzen.

9

Tarantino's Jackie Brown ist die Verfilmung von Elmore Leonard's Roman RUM PUNCH. Ein erwachsenes Filmwerk mit Superstars in den Hauptrollen. Dieser Film ist einmal ganz anders als Pulp Fiction. Viel ruhiger und cooler erzählt QT hier die Geschichte der Stewardess Jackie die sämtliche Leute übers Ohr haut. Ein toller Film den man gesehen haben muss.

0

Jackie Brown war der Film den Tarantino nach Pulp Fiction gedreht hat! Natürlich hat deshalb jeder von ihm wieder einen Geniestreich erwartet, der leider hier nicht kommt! Zwar ist die Umsetzung des (viel besseren und lustigeren) Elmore Leonard Romans ziemlich unterhaltsam, doch leider hat Tarantino gerade die Stellen aus dem Buch rausgenommen die für den ordentlichen drive sorgten (überfall bei einem NeoNazi, dummer überfall auf einen Schnappsladen und andere Kleinode der Literaturkunst) Alles in allem kann man sich eigentlich nur noch wünschen, dass man das Buch ließt und sich dabei den grandiosen Soundtrack des Filmes reinzieht! Rating 7/10 Bis dann, seth

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