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Das Geschäft mit Straight-to-DVD Titeln, insbesondere Sequels von erfolgreichen Filmen, boomt unaufhörlich weiter. So beglückt MGM den geneigten Fan mit einem weiteren Teil aus der erfolgreichen „Species“ Reihe, welcher unter dem Titel „Species: The Awakening“ vermarktet wird und den 4. Teil der Reihe darstellt.

Story: Die hübsche Miranda lebt bei ihrem Onkel Tom. Nach einem Date findet ein Jogger das Mädchen nackt und bewusstlos in einem Park. Sie wird in ein Krankenhaus eingeliefert wo sie kurz darauf, verwandelt als Alien, ein Blutbad anrichtet. Ihr Onkel schafft es Miranda aus dem Krankenhaus rauszuschaffen und flieht mit ihr nach Mexiko. Dort soll ein alter Kollege von Tom Miranda helfen. Tom erzählt seiner Nichte, dass sie ein Alien/Mensch Hybrid ist und nur sein alter Freund ihr helfen kann. Doch auch sein alter Freund kann Miranda erst nicht helfen, da ihr Tod unmittelbar hervorsteht. Allerdings versucht er mittels Stammzellen Mirandas Leben zu verlängern. Es gelingt ihm, doch Miranda mutiert zu einer Männermordenden Bestie.

Auch der 3. Aufguss von „Species“ bedient sich den gleichen Elementen wie schon die anderen Filme und fährt dabei keinerlei Innovationen für das „Speciesverse“ auf. So gibt es wieder jede Menge nackter Haut, Schleim und Blut an dem sich der Zuschauer erfreuen kann. Wobei man die letzteren Punkt leider etwas zurückgeschraubt hat und „Species 4“ bei den Splatterszenen kein Land gutmachen kann. Teilweise schlecht animiert reduzieren sich die Gewaltszenen lediglich auf Morde in denn sich die Zunge der Alienbraut durch irgendwelche Köpfe bohrt.

Auf die für „Species“ obligatorischen Nacktszenen braucht man zum Glück nicht verzichten, auch wenn sie nicht ganz in der Fülle der 3 anderen Filme daherkommen. Die erste Hälfte des Filmes kommt sogar komplett ohne große Nacktszene aus. Dafür darf Schwedenexport Helena Mattsson in der 2. Hälfte öfters ihre Brüste in die Kamera halten. Hübsch anzusehen, aber selbstverständlich kein Vergleich zu Natasha Henstridge. Hatte die in Teil 3 wenigstens noch ein kurzes Cameo, muss „Species 4“ komplett ohne Natasha aufkommen. Was wirklich sehr schade.

Das waren auch schon die mehr oder weniger positiven Aspekte des Streifens. Über die schauspielerischen Qualitäten werd ich keine großen Worte verlieren, denn viel darf man hier selbstverständlich nicht erwarten. Hautproblem ist das der Film die ganze Zeit einfach nur vor sich hindümpelt und dabei keinerlei Spannung aufkommen mag. So zieht sich die Story fast vollkommen ohne nennenswerte Highlights bis sie in einen undynamischen Alien vs. Alien Fight endet.

Letztendlich kommt „Species: The Awakening“ in keiner Minute über den Durchschnitt hinaus. Langweilig ohne gute Splatterszenen, aber dafür mit Helena Mattsson als sexy Eye-Candy. Fans können sollten dennoch einen Blick drauf werfen. Allen anderen wäre mit einem anderen Film besser beraten.

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