... Gustav Klimt von den Nationalsozialisten geraubt und in den Folgejahren gelangte der Großteil in den Besitz des Staates Österreich. Die Dokumentation thematisiert den zermürbenden und langwierigen Kampf der rechtmäßigen Besitzer, der Nachkommen Klimts, mit dem Staat. Ein bürokratischer Papierkrieg beginnt, voller Gerichtsverhandlungen, Widersprüchlichkeiten und Aufschüben. Unter die Lupe wird auch die Haltung des Staates Österreichs zur eigenen nationalsozialistischen Vergangenheit genommen, inklusive der heutigen Reflektion des Themas. Weiterhin wird hinterfragt wie mit den Kunstwerken umgegangen werden soll: Verkauf an den meistbietenden Privatsammler auf einer Auktion oder die gemeinnützige Veröffentlichung im Museum?