Der erschaudernde Djinie
Ein wiedererweckter, Jahrtausende alter Djinn,
ja das macht für 'nen Horrorfilm Sinn.
In „Wishmaster“ wird handgemachter Horror groß geschrieben,
und wer kann sonst schon Jason, den Candyman und Freddy Krueger in einem Film besiegen?!
Andrew Divoff spielt einfach megagross auf,
der Mann hatte damals echt einen viel zu kurzen Lauf.
Ich liebe „Wishmaster“, fast wie die oben genannten Ikonen,
ihn alle paar Jahre zu besuchen, kann sich fast nur lohnen.
Allein die wilden „Parties“ zu Beginn und am Schluss,
lassen mich ihn begrüßen jedes Mal mit einem Kuss.
Da hat sich sogar „Cabin In The Woods“ einiges abgeschaut,
man, was hat es mich als Kind vor diesem Schlangenvieh gegraut.
Den zweiten Teil habe ich bis heute nicht geseh'n,
bei dieser Zuneigung kann ich das selbst nicht wirklich versteh'n.
Außer hier auf Ofdb finde ich den Meister der Wünsche höllisch unterschätzt,
das habe ich ebenfalls nie verstanden, das hat mich fast schon verletzt.
Ohne Frage sieht man an jeder Ecke Kurtzmans Ursprung in der Maske und bei den Effekten,
selbst wenn die aus dem Computer schon damals nicht gehörten zu den geleckten.
Das Ende ist dann auch etwas simpel und an den Haaren herbeigezogen,
doch glättet das nicht allzu sehr meine Begeisterungswogen.
Eine Perle der 90er, fast etwas spät dran,
hier werden keine Gefangenen gemacht, hier hält man sich wirklich ran.
Für mich nicht allzu weit hinter Pinhead und Co.,
immer wieder, wenn ich ihn sehe, muss ich grinsen und bin froh.
Fazit: eine viel zu selten erwähnte und zu wenig gelobte Horrorikone! Geile, handgemachte Effekte, ein faszinierender Bösewicht und groß geschriebene Kurzweile. Toll. Saftig. Geil. Handlung vom Reißbrett, dennoch genug Leidenschaft und Know-How in den richtigen Bereichen. All Hail to the Wishmaster!